Harndrang und geschwollene Beine durch Herzschwäche
München (mp).
Nächtlicher Harndrang kann durch eine Herzschwäche hervorgerufen werden. Auch wenn die Beine tagsüber anschwellen, könnte dies von einer verminderten Leistungsfähigkeit des Pumporgans herrühren. "Insbesondere wenn beides in Kombination auftritt, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Leistungsfähigkeit des Herzens zu untersuchen", rät Dr. Norbert Smetak, Vorsitzender des Bundesverbandes Niedergelassener Kardiologen (BNK).
Ein zu schwaches Herz kann nicht mehr für eine ausreichende Blutzirkulation sorgen. Dadurch dringt Wasser aus den prall gefüllten Venen ins Gewebe, was zu einem Anschwellen der Beine führt. Im Liegen, und damit vor allem in der Nacht, werden die Beine entlastet und das Wasser fließt zurück und füllt somit die Blase. Je stärker die Herzschwäche ist, desto häufiger tritt der Harndrang auf. Kommt es zudem zusätzlich zu Atemnot, staut sich das Wasser bereits in den Lungen. Dann ist auch der Bauchraum betroffen, woraus sich Funktionsstörungen der Leber ergeben können.
Sollte sich eines der genannten Merkmale oder bereits mehrere solcher Symptome bemerkbar machen, ist ein Arzt aufzusuchen. Je länger mit der Behandlung gewartet wird, umso schwächer wird das Herz aufgrund der permanenten Überlastung. Mit Medikamenten kann einer weiteren Verschlechterung der Herzleistung entgegengewirkt werden. Betroffene können darüber hinaus einen Beitrag zur Verbesserung leisten, indem sie sich regelmäßig bewegen. Ausdauersportarten wie Gehen, Walken oder Fahrradfahren sind hier empfehlenswert. Nicht geeignet ist dagegen Schwimmen, weil der Druck des Wassers ein Ansteigen des Blutdrucks bewirkt (www.kardiologen-im-netz.de).
Ein zu schwaches Herz kann nicht mehr für eine ausreichende Blutzirkulation sorgen. Dadurch dringt Wasser aus den prall gefüllten Venen ins Gewebe, was zu einem Anschwellen der Beine führt. Im Liegen, und damit vor allem in der Nacht, werden die Beine entlastet und das Wasser fließt zurück und füllt somit die Blase. Je stärker die Herzschwäche ist, desto häufiger tritt der Harndrang auf. Kommt es zudem zusätzlich zu Atemnot, staut sich das Wasser bereits in den Lungen. Dann ist auch der Bauchraum betroffen, woraus sich Funktionsstörungen der Leber ergeben können.
Sollte sich eines der genannten Merkmale oder bereits mehrere solcher Symptome bemerkbar machen, ist ein Arzt aufzusuchen. Je länger mit der Behandlung gewartet wird, umso schwächer wird das Herz aufgrund der permanenten Überlastung. Mit Medikamenten kann einer weiteren Verschlechterung der Herzleistung entgegengewirkt werden. Betroffene können darüber hinaus einen Beitrag zur Verbesserung leisten, indem sie sich regelmäßig bewegen. Ausdauersportarten wie Gehen, Walken oder Fahrradfahren sind hier empfehlenswert. Nicht geeignet ist dagegen Schwimmen, weil der Druck des Wassers ein Ansteigen des Blutdrucks bewirkt (www.kardiologen-im-netz.de).





