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Forschung an optimal angepassten Beinprothesen

Berlin (mp). An einer Verbesserung von Oberschenkel-Prothesen und damit an der Verhinderung von gesundheitlichen Schäden infolge schlecht sitzender Gehhilfen forschen jetzt Hochschulen und Prothesenhersteller gemeinsam. Bei dem Projekt "Messtechnikbasierte Gangoptimierung" sollen Parameter für einen biomechanisch optimalen Bewegungsablauf definiert werden, die dem Gang eines gesunden Menschen so nah wie möglich kommen. Daraus wird ein grundlegendes Bewegungsmodell abgeleitet, mit dem statische und dynamische Eigenschaften einer Prothese verbessert werden sollen, berichtet die Hochschulzeitung "TU Berlin intern".

Die TU Berlin und der Hersteller Otto Bock haben bereits ein Messsystem entwickelt, das die innerhalb der Prothese auf ein Gelenk wirkenden Kräfte misst. Ermittelt werden müssten noch die Daten zu Drehbewegungen, Beschleunigungen und Neigungen. Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 580 000 Euro gefördert. Das Geld erhält die TU Berlin, die zusammen mit den anderen Projektteilnehmern für ihr Vorhaben den "Innovationspreis Medizintechnik 2010" erhalten hat. Den Preis haben noch 14 weitere Sieger des gleichnamigen Wettbewerbes gewonnen, der insgesamt mit 9,1 Millionen Euro dotiert ist. Zugute kommt die Förderung unter anderem den über 150 000 Menschen in Deutschland, die mit einer Beinprothese leben.

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mp Berlin - Schlecht sitzende Oberschenkel-Prothesen verursachen schmerzhafte Druckstellen und andere gesundheitliche Schäden. Ein Forschungsprojekt will nun die Prothesentechnik verbessern.
AOK-Mediendienst
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