Alzheimerpatienten zeigen Schmerz durch Körpersprache
Bonn (mp).
Das Beschreiben von Schmerzen fällt Menschen mit Alzheimerdemenz oft sehr schwer. Umso wichtiger ist es, dass Angehörige und das Pflegepersonal auf die Körpersprache der Patienten achten. Denn daran lässt sich oft ablesen, ob die Erkrankten an Schmerzen leiden.
Weil Alzheimerpatienten sich nicht so gut mitteilen können wie Gleichaltrige, die nicht an dieser Krankheit leiden, erhalten sie oft eine unzureichende oder gar keine Schmerztherapie. Doch nur weil die Betroffenen nicht mehr beschreiben können, ob sie Schmerzen haben oder wo es weh tut, heißt dies nicht, dass sie nicht unter Schmerzen leiden. "Sie drücken sie nur anders aus", erklärt Professor Ingo Füsgen, Experte für Altersmedizin am Elisabeth-Krankenhaus Velbert. Angehörige und Pflegepersonen brauchen daher eine gute Beobachtungsgabe und viel Feingefühl, um Schmerzen bei Alzheimerkranken zu erkennen. Darauf weist nun die Deutsche Seniorenliga hin.
Wichtig ist es beispielsweise, sich mehrmals täglich nach dem Befinden der Patienten zu erkundigen. Denn weil zahlreiche Betroffene aufgrund ihrer Erkrankung ihr Kurzzeitgedächtnis einbüßen, können sie sich oft nicht mehr daran erinnern, ob sie zuvor Schmerzen gehabt haben. Zudem lassen sich die negativen Empfindungen am Körper und an der Mimik sowie am Verhalten und an unbewussten Lautäußerungen ablesen. Wenn ein Alzheimerpatient beispielsweise das Gesicht in Falten zieht, häufig stöhnt, das Essen ablehnt, stark angespannt ist oder bei Körperkontakt aggressiv reagiert, können dies Hinweise auf Schmerzen sein (www.dsl-alzheimer.de).
Weil Alzheimerpatienten sich nicht so gut mitteilen können wie Gleichaltrige, die nicht an dieser Krankheit leiden, erhalten sie oft eine unzureichende oder gar keine Schmerztherapie. Doch nur weil die Betroffenen nicht mehr beschreiben können, ob sie Schmerzen haben oder wo es weh tut, heißt dies nicht, dass sie nicht unter Schmerzen leiden. "Sie drücken sie nur anders aus", erklärt Professor Ingo Füsgen, Experte für Altersmedizin am Elisabeth-Krankenhaus Velbert. Angehörige und Pflegepersonen brauchen daher eine gute Beobachtungsgabe und viel Feingefühl, um Schmerzen bei Alzheimerkranken zu erkennen. Darauf weist nun die Deutsche Seniorenliga hin.
Wichtig ist es beispielsweise, sich mehrmals täglich nach dem Befinden der Patienten zu erkundigen. Denn weil zahlreiche Betroffene aufgrund ihrer Erkrankung ihr Kurzzeitgedächtnis einbüßen, können sie sich oft nicht mehr daran erinnern, ob sie zuvor Schmerzen gehabt haben. Zudem lassen sich die negativen Empfindungen am Körper und an der Mimik sowie am Verhalten und an unbewussten Lautäußerungen ablesen. Wenn ein Alzheimerpatient beispielsweise das Gesicht in Falten zieht, häufig stöhnt, das Essen ablehnt, stark angespannt ist oder bei Körperkontakt aggressiv reagiert, können dies Hinweise auf Schmerzen sein (www.dsl-alzheimer.de).





