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Brustkrebs: Forscher identifizieren vermeidbare Risikofaktoren

Heidelberg (mp). Brustkrebs ist häufig auf erblich bedingte Faktoren zurückzuführen. Doch andere Auslöser können ebenfalls eine Rolle spielen: 19,4 Prozent der Fälle von invasivem Brustkrebs nach den Wechseljahren sind auf Hormonpräparate zurückzuführen, 12,8 Prozent auf den Mangel an körperlicher Aktivität. Somit sind diese beiden Faktoren zusammengenommen für 29,8 Prozent der Krebsfälle verantwortlich. Darauf weisen nun Forschungsergebnisse von Experten des Deutschen Krebsforschungszentrums hin.

Durch mehr Bewegung und einen Verzicht auf Hormonpräparate könnten demnach etwa 30 Prozent aller Fälle von Brustkrebs nach den Wechseljahren vermieden werden. In der Studie hat sich zudem gezeigt, dass Alkoholkonsum und Übergewicht einen geringeren Einfluss auf das Brustkrebsrisiko haben als die beiden anderen Faktoren. Allein in Deutschland erkranken jährlich 58 000 Frauen an Brustkrebs.

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