Frauen weniger fruchtbar durch Antioxidantien?
Düsseldorf (mp).
Als Helfer zur Vorbeugung diverser Erkrankungen wie beispielsweise Krebs werden Antioxidantien angesehen. Doch Forschungsergebnisse aus Israel weisen nun auf eine Nebenwirkung hin: eine mögliche Reduzierung der Fruchtbarkeit bei Frauen.
Den Namen "Antioxidantien" tragen einige Substanzen, die im Körper bestimmte Moleküle zerstören. Diese sind sehr reaktionsfreudig und können Zellen schädigen. Sie entstehen in einer hohen Zahl unter anderem durch Stress. Weil sich Antioxidantien an diese Moleküle binden, können diese ihre schädliche Wirkung nicht mehr entfalten. Auch die natürliche Alterung könnte durch Antioxidantien verzögert werden - so lautet die bisherige Theorie.
Doch wie die Antioxidantien selbst auf die Körperzellen wirken, ist teilweise noch nicht detailliert erforscht. Professor Nava Dekel und ihr Team haben die Substanzen mit den Eierstöcken von Versuchsmäusen in Berührung gebracht. Daraufhin ist die Anzahl der Eisprünge deutlich gesunken. Geschieht dies, wirkt es sich negativ auf die Fruchtbarkeit der betroffenen Individuen aus.
"Einerseits könnte sich diese Erkenntnis als nützlich für Frauen erweisen, die Schwierigkeiten damit haben, schwanger zu werden", erklärt Dekel, denn Antioxidantien finden sich heute in vielen Lebensmitteln als Zusätze. "Andererseits könnten weitere Studien dabei helfen, bestimmte Antioxidantien zu finden, die sich als Mittel zur Geburtenkontrolle eignen und die möglicherweise sicherer sein könnten als heutige hormonbasierte Verhütungsmittel", so die Expertin. Über ihre Studienergebnisse berichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin "PNAS" (http://dx.doi.org/10.1073/pnas.1017213108).
Den Namen "Antioxidantien" tragen einige Substanzen, die im Körper bestimmte Moleküle zerstören. Diese sind sehr reaktionsfreudig und können Zellen schädigen. Sie entstehen in einer hohen Zahl unter anderem durch Stress. Weil sich Antioxidantien an diese Moleküle binden, können diese ihre schädliche Wirkung nicht mehr entfalten. Auch die natürliche Alterung könnte durch Antioxidantien verzögert werden - so lautet die bisherige Theorie.
Doch wie die Antioxidantien selbst auf die Körperzellen wirken, ist teilweise noch nicht detailliert erforscht. Professor Nava Dekel und ihr Team haben die Substanzen mit den Eierstöcken von Versuchsmäusen in Berührung gebracht. Daraufhin ist die Anzahl der Eisprünge deutlich gesunken. Geschieht dies, wirkt es sich negativ auf die Fruchtbarkeit der betroffenen Individuen aus.
"Einerseits könnte sich diese Erkenntnis als nützlich für Frauen erweisen, die Schwierigkeiten damit haben, schwanger zu werden", erklärt Dekel, denn Antioxidantien finden sich heute in vielen Lebensmitteln als Zusätze. "Andererseits könnten weitere Studien dabei helfen, bestimmte Antioxidantien zu finden, die sich als Mittel zur Geburtenkontrolle eignen und die möglicherweise sicherer sein könnten als heutige hormonbasierte Verhütungsmittel", so die Expertin. Über ihre Studienergebnisse berichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin "PNAS" (http://dx.doi.org/10.1073/pnas.1017213108).





