Rauchstopp fällt depressiven Menschen besonders schwer
Düsseldorf (mp).
Depressive Raucher haben eine geringere Erfolgsquote beim Nikotinausstieg als gesunde Raucher. Das geht aus einer Analyse der Fallbearbeitungen der kalifornischen Raucher-Hotline hervor, über die Wissenschaftler der Universität von Kalifornien im Fachmagazin "America Journal of Preventive Medicine" berichten. Demnach besiegt nur einer von fünf Depressiven seine Nikotinsucht, während es bei den übrigen Rauchern einer von dreien ist.
Die Erkenntnis, dass ein Rauchstopp für depressive Menschen wesentlich schwerer ist, spielt nach Ansicht der Forscher eine wichtige Rolle in der Beratung. Auf Raucher mit der psychischen Erkrankung müsse ganz anders eingegangen werden als auf die übrigen Anrufer. Eine Behandlung der Depression könnte die Chancen auf einen erfolgreichen Nikotinausstieg erhöhen.
Von den mehr als 400 000 Anrufern im Jahr bei der kalifornischen Hotline sollen rund 100 000 Menschen depressiv sein. Auch in Deutschland gibt es solche Beratungstelefone, beispielsweise von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (01805/31 31 31; montags bis donnerstags von 10 bis 22 Uhr, freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr) oder vom Deutschen Krebsforschungszentrum (06221/ 42 42 00; montags bis freitags von 14 bis 17 Uhr) (http://dx.doi.org/10.1016/j.amepre.2010.09.030).
Die Erkenntnis, dass ein Rauchstopp für depressive Menschen wesentlich schwerer ist, spielt nach Ansicht der Forscher eine wichtige Rolle in der Beratung. Auf Raucher mit der psychischen Erkrankung müsse ganz anders eingegangen werden als auf die übrigen Anrufer. Eine Behandlung der Depression könnte die Chancen auf einen erfolgreichen Nikotinausstieg erhöhen.
Von den mehr als 400 000 Anrufern im Jahr bei der kalifornischen Hotline sollen rund 100 000 Menschen depressiv sein. Auch in Deutschland gibt es solche Beratungstelefone, beispielsweise von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (01805/31 31 31; montags bis donnerstags von 10 bis 22 Uhr, freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr) oder vom Deutschen Krebsforschungszentrum (06221/ 42 42 00; montags bis freitags von 14 bis 17 Uhr) (http://dx.doi.org/10.1016/j.amepre.2010.09.030).





