Cannabis lässt psychotische Erkrankungen früher auftreten
Düsseldorf (mp).
Bei Menschen mit entsprechenden Veranlagungen treten psychotische Erkrankungen um etwa 2,7 Jahre früher auf, wenn die Betroffenen Cannabis konsumieren. Darauf weisen nun australische wissenschaftliche Untersuchungen hin. Gemäß den Wissenschaftlern könnte der Verzicht auf das Rauschmittel den Ausbruch der psychischen Erkrankungen demnach oftmals verzögern oder eventuell sogar ganz verhindern. Es sollte stärker auf den Zusammenhang des Cannabiskonsums und dem Risiko in Bezug auf psychische Probleme hingewiesen werden.
Für ihre Metaanalyse haben die Experten 83 Studien ausgewertet. Diese umfassen die Daten von rund 8 100 Cannabiskonsumenten und etwa 14 300 Menschen, die das Rauschmittel nicht verwenden (http://dx.doi.org/10.1001/archgenpsychiatry.2011.5).
Für ihre Metaanalyse haben die Experten 83 Studien ausgewertet. Diese umfassen die Daten von rund 8 100 Cannabiskonsumenten und etwa 14 300 Menschen, die das Rauschmittel nicht verwenden (http://dx.doi.org/10.1001/archgenpsychiatry.2011.5).





