Häufiges Lügen erleichtert das Flunkern
Düsseldorf (mp).
Je mehr eine Person lügt, desto leichter fällt es ihr. Was viele Menschen schon immer vermutet haben, ist nun in einer belgischen Studie anhand der Gehirnreaktionen von Lügnern nachgewiesen worden.
Im Auftrag der Wissenschaft haben Forscher der Universität Gent eine Reihe von Probanden abwechselnd lügen und die Wahrheit sagen lassen. Bildgebende Verfahren haben dabei offenbart, dass jemand, der nur gelegentlich lügt, hierfür viel mehr Hirnleistung aufbringen muss und beim Flunkern meist etwas zögerlicher spricht als sonst. Während eines weiteren Versuchsdurchlaufs haben die Teilnehmer häufig lügen müssen. Es hat sich gezeigt, dass sich das Gehirn daran gewöhnt und deshalb nicht mehr leisten muss, als wenn diejenige Person die Wahrheit sagt. Folglich ist kein verräterisches Aktivitätsmuster mehr zu erkennen. Ferner fallen dann laut dem Expertenbericht im Fachmagazin "Consciousness and Cognition" kaum mehr Verzögerungen beim Sprechen auf.
Aufgrund dieser Ergebnisse erscheint es als wahrscheinlich, Lügendetektoren möglicherweise austricksen zu können - zumindest ein Stück weit. Solche Detektoren messen Abweichungen von normalen Körperreaktionen, die durch die vermehrte Anspannung und Anstrengung beim Lügen entstehen. Wird der Körper allerdings durch permanentes Lügen trainiert, wird es für ihn zum Normalzustand und Lügendetektoren könnten theoretisch ausgetrickst werden. Allerdings gibt es ein Gegenmittel: Gemäß den Forschern könnten einfach ein paar Fangfragen gestellt werden, die eine wahre Antwort provozieren, die dann wiederum als Ausnahme zu werten ist und eine entsprechende Reaktion hervorrufen müsste (http://dx.doi.org/10.1016/j.concog.2010.10.023).
Im Auftrag der Wissenschaft haben Forscher der Universität Gent eine Reihe von Probanden abwechselnd lügen und die Wahrheit sagen lassen. Bildgebende Verfahren haben dabei offenbart, dass jemand, der nur gelegentlich lügt, hierfür viel mehr Hirnleistung aufbringen muss und beim Flunkern meist etwas zögerlicher spricht als sonst. Während eines weiteren Versuchsdurchlaufs haben die Teilnehmer häufig lügen müssen. Es hat sich gezeigt, dass sich das Gehirn daran gewöhnt und deshalb nicht mehr leisten muss, als wenn diejenige Person die Wahrheit sagt. Folglich ist kein verräterisches Aktivitätsmuster mehr zu erkennen. Ferner fallen dann laut dem Expertenbericht im Fachmagazin "Consciousness and Cognition" kaum mehr Verzögerungen beim Sprechen auf.
Aufgrund dieser Ergebnisse erscheint es als wahrscheinlich, Lügendetektoren möglicherweise austricksen zu können - zumindest ein Stück weit. Solche Detektoren messen Abweichungen von normalen Körperreaktionen, die durch die vermehrte Anspannung und Anstrengung beim Lügen entstehen. Wird der Körper allerdings durch permanentes Lügen trainiert, wird es für ihn zum Normalzustand und Lügendetektoren könnten theoretisch ausgetrickst werden. Allerdings gibt es ein Gegenmittel: Gemäß den Forschern könnten einfach ein paar Fangfragen gestellt werden, die eine wahre Antwort provozieren, die dann wiederum als Ausnahme zu werten ist und eine entsprechende Reaktion hervorrufen müsste (http://dx.doi.org/10.1016/j.concog.2010.10.023).





