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Tollwutgefahr: Vorsicht auf Bali

Düsseldorf (mp). Vor einer erhöhten Tollwutgefahr auf der indonesischen Insel Bali wird jetzt gewarnt. Nach Angaben des Centrums für Reisemedizin (CRM) gibt es auf der beliebten Urlaubsinsel etwa 400 000 Hunde, jeden Tag würden etwa 165 Menschen von ihnen gebissen. Lange Zeit galt Bali als tollwutfrei, doch seit September 2008 wurden wiederholt Tollwutfälle registriert. Seitdem sind circa 130 Menschen an Tollwut gestorben. Neben Hunden können auch Katzen, Affen, Rinder und Schweine die Krankheit auf den Menschen übertragen.

Wer mit einem an Tollwut erkrankten Tier Kontakt hatte, sollte sofort einen Arzt aufzusuchen. Eine Infektion mit Tollwut ist immer lebensgefährlich. Der Erreger kann nicht nur durch den Biss eines erkrankten Tieres übertragen werden, sondern bereits durch den Kontakt mit dem Speichel, sofern nur die kleinste Hautverletzung besteht. Auch wenn die Vierbeiner niedlich und anhänglich wirken, sollte man sie nicht streicheln. Denn den Tieren ist die Infektion nicht immer anzusehen.

Nach einer Ansteckung kann es einige Tage oder gar mehrere Monate dauern, bis die Krankheit ausbricht. Sie macht sich zunächst durch grippeähnliche Symptome und Schmerzen an der Eintrittswunde bemerkbar. Hat das Virus bereits das zentrale Nervensystem erreicht, treten Verwirrtheit und Lähmungen auf. Sitzt das Virus im Rückenmark, kommt es dort zu einer Entzündung. In der Anfangsphase ist nachträglich noch eine Impfung möglich.

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mp Düsseldorf - Lange Zeit galt die beliebte Urlaubsinsel Bali als tollwutfrei. Doch seit 2008 mehren sich die Fälle und die Zahl der Toten nach Tierbissen steigt.
JohnYavuzCan/Flickr
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