Frauen: Myome sind meist gutartig
München (mp).
Nicht jede Wucherung in der Gebärmutter ist bösartig. Meist handelt es sich bei sogenannten Myomen um gutartige Tumoren. Diese treten in der Muskelschicht der Gebärmutter auf. Nur in sehr seltenen Fällen geschieht es, dass es zu einer bösartigen Entartung der Knoten kommt. Dennoch sollten Frauen Vorsicht walten lassen: "Auch wenn die Geschwülste keine Probleme bereiten, sollten sie in regelmäßigen Abständen mit Hilfe von Ultraschall beobachtet und nach ihrer Größe beurteilt werden, um sie von bösartigen Knoten zu unterschieden", rät Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF). Bösartige Wucherungen wachsen schneller und sind meist anders geformt als Myome, erläutert der Experte.
Doch Myome, die in ihrer Größe sehr variabel sein können, verursachen mitunter Beschwerden wie Blutungsstörungen, starke Regelschmerzen, anderweitige Unterbauchbeschwerden oder eine verstärkte Menstruation. In solchen Fällen besteht Handlungsbedarf. Grundsätzlich können Myome medikamentös, chirurgisch oder durch neuere Verfahren wie die Embolisation oder den fokussierten Ultraschall therapiert werden. Bei jungen Patientinnen werden gebärmuttererhaltende Operationen durchgeführt, bei älteren Frauen mit abgeschlossenem Kinderwunsch kann je nach Ausprägung eine Gebärmutterentfernung sinnvoll sein. Meist werden Myome mit minimal-invasiven Verfahren entfernt.
Doch Myome, die in ihrer Größe sehr variabel sein können, verursachen mitunter Beschwerden wie Blutungsstörungen, starke Regelschmerzen, anderweitige Unterbauchbeschwerden oder eine verstärkte Menstruation. In solchen Fällen besteht Handlungsbedarf. Grundsätzlich können Myome medikamentös, chirurgisch oder durch neuere Verfahren wie die Embolisation oder den fokussierten Ultraschall therapiert werden. Bei jungen Patientinnen werden gebärmuttererhaltende Operationen durchgeführt, bei älteren Frauen mit abgeschlossenem Kinderwunsch kann je nach Ausprägung eine Gebärmutterentfernung sinnvoll sein. Meist werden Myome mit minimal-invasiven Verfahren entfernt.





