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Senioren: Fremdsprachen schützen vor Gedächtnisproblemen

Düsseldorf (mp). Für Senioren zahlt es sich aus, mehr als zwei Sprachen zu beherrschen: Wer über diese Sprachfähigkeiten verfügt, reduziert dadurch sein Risiko, im Alter Gedächtnisprobleme zu erleiden. Das haben Forscher aus Luxemburg nun in einer Studie belegt. Teilgenommen haben daran 230 Frauen und Männer mit einem durchschnittlichen Alter von 73 Jahren. Diese Menschen haben zwei bis sieben Sprachen sprechen können.

Gemäß den Wissenschaftlern haben diejenigen, die über Kenntnisse von mehr als vier Sprachen verfügen, ein fünfmal niedrigeres Risiko, an kognitiven Problemen zu leiden, als dies für Personen der Fall ist, die nur zwei Sprachen sprechen. Verglichen mit letzteren haben diejenigen Senioren, die sich in drei Sprachen ausdrücken können, immerhin eine dreimal niedrigere Gefährdung in Bezug auf Gedächtnisprobleme. Weitere Untersuchungen sollen nun klären, woher diese schützende Wirkung rührt (www.sciencedaily.com/releases/2011/02/110222162304.htm).

Ein besonderer Schutz für das Gedächtnis geht davon aus, wenn Fremdsprachen schon früh im Leben erlernt und lange Zeit gesprochen werden. Doch auch wer erst in fortgeschrittenem Alter mit dem Erlernen einer anderen Sprache beginnt, kann seinen "grauen Zellen" noch etwas Gutes tun.

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mp Düsseldorf - Für Senioren zahlt es sich aus, mehr als zwei Sprachen zu beherrschen: Wer über diese Sprachfähigkeiten verfügt, reduziert dadurch sein Risiko, im Alter Gedächtnisprobleme zu erleiden.
RainerSturm / pixelio.de
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