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Die Füße auf den Frühling vorbereiten

Düsseldorf (mp). Dicke Socken und geschlossene Schuhe halten zwar warm, doch sie lassen die Füße auch aus dem Blick verschwinden. Der Fußpflege wird deshalb im Winter oft nicht so viel Aufmerksamkeit gewidmet wie im Sommer und während der kalten Jahreszeit haben sich an manchen Füßen stattliche Hornhäute und trockene Stellen gebildet. Damit die Füße pünktlich zum Beginn des Frühlings wieder sandalentauglich sind, sollte frühzeitig mit der Pflege begonnen werden. Denn auf einen Schlag lässt sich dem Hornhautproblem meist nicht begegnen. Es erfordert ein wenig Zeit und Geduld, die Füße in einen ansehnlichen Zustand zu versetzen.

Zum Entfernen von Hornhäuten bieten beispielsweise Drogeriemärkte sowie Apotheken verschiedene Feilen und Bimssteine an. Ist die Haut empfindlich, sollte sich für eine möglichst feine Hornhautfeile entschieden werden. Unter Umständen kann es sinnvoll sein, grobe und feine Helfer zum Entfernen der Hornhäute zu kaufen, denn zunächst muss meist mit den groberen Feilen die Vorarbeit geleistet werden. Doch bevor Feile und Co. zum Einsatz kommen, sollten die Füße mit einem warmen pflegenden Fußbad verwöhnt werden. Hierdurch wird die Haut auf die Behandlung mit der Feile oder dem Bimsstein vorbereitet. Dem Wasser wird am besten ein pflegendes, rückfettendes Badeöl oder eine entsprechende Badelotion zugesetzt.

Sind die Füße etwa fünf bis zehn Minuten eingeweicht worden, kann vorsichtig mit dem Entfernen der Hornhäute begonnen werden. Hierfür ist sanft mit der Feile zu reiben. Mitunter sind die Hornhäute und trockenen Partien so hartnäckig, dass sie nicht mit einer Fußpflegesitzung besiegt werden können. Keinesfalls sollte man größere Hornhäute einfach abschneiden, sondern lieber mehrmals im Abstand einiger Tage nach und nach mit der Feile gegen die harten Hautpartien vorgehen. Dies ist schonender und beugt Verletzungen vor.

Nach dem Fußbad ist die Haut gut abzutrocknen, ohne sie zu stark zu dehnen. Deshalb ist das Tupfen mit einem Handtuch besser als das Reiben. Die Zehenzwischenräume sollten besonders gut getrocknet werden, damit sich dort keine Feuchtigkeit sammelt, was einen Befall mit Fußpilz fördern könnte. Damit die empfindliche Haut an den Füßen besonders zart wird, kann nach dem Abtrocknen eine pflegende Fußcreme aufgetragen werden. In Drogeriemärkten und Apotheken sind reichhaltige Cremes in verschiedenen Preislagen erhältlich.

Wer stark verhornte Füße hat, unter Hühneraugen leidet oder zum Beispiel aufgrund einer Diabeteserkrankung zu einer schlechten Wundheilung neigt, sollte seine Hornhäute nicht selbst behandeln. Es ist dann sicherer, einen Fußpfleger aufsuchen. Gaby Schulemann-Maier/mp

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mp Düsseldorf - Wer im Spätwinter seine Füße wieder regelmäßig pflegt, hat pünktlich zum Frühlingsbeginn wieder sandalentaugliche Haut.
MiguelVieira / Flickr
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