Ihre Suche

Bei Kinderwunsch Impflücken schließen

Offenbach (mp). Frauen mit Kinderwunsch sollten bereits vor der Schwangerschaft alle möglichen Impflücken schließen. Denn während der Schwangerschaft sollte auf nicht dringend indizierte Impfungen verzichtet werden: so der Grundsatz der Ständigen Impfkommission. Nach der Verabreichung von Lebendimpfstoffen wie Masern, Mumps und Röteln sollte man laut der "Ärzte Zeitung" allerdings vier Wochen lang verhüten.

Über die Auswirkungen von Lebendvakzinen auf ungeborene Kinder gibt es aufgrund der wenigen Studiendaten bislang jedoch keine abschließende Erkenntnis. Bei einer Analyse von 1 089 Geburten nach versehentlichen Rötelimpfungen in der Schwangerschaft wurde jedoch nur bei einem Kind eine mögliche Manifestation und zwar in Form eines Herzfehlers registriert.

Generell kann man Impfungen während der Schwangerschaft nicht in jedem Fall vermeiden. Laut Professor Markus Knuf aus Wiesbaden sind beispielsweise Impfungen gegen Influenza, gegen Hepatitis A, Polio und Pneumokokken "nach sorgfältiger Abwägung" auch in der Schwangerschaft möglich, etwa nach einem Erregerkontakt.

Themenverwandte Meldungen

Ohne die Entnahme von Gewebeproben könnte in Zukunft auf mögliche Erberkrankungen von Embryonen geschlossen werden: Denn das Blut der Mutter enthält Erbgut des ungeborenen Kindes, das sich analysieren lässt.
Aus vielen Babys mit zu niedrigem Geburtsgewicht werden später übergewichtige Erwachsene. Woran das liegen könnte, glauben nun US-Forscher herausgefunden zu haben: Offenbar wird das Gehirn schon im Mutterleib auf Übergewicht "programmiert".
Schwangere sollten Zigarettenrauch ausweichen - auch dem Passivrauch. Denn dieser kann laut einer britischen Studie das Gefahr für Totgeburten erhöhen. Außerdem steigert er bei den Babys die Gefahr, einen Geburtsdefekt zu erleiden.
Anzeige
Newsfeed zu Ihrer Google-Startseite hinzufügen RSS-Feed Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen Diese Seite zu del.icio.us hinzufügen
mp Offenbach - Vor einer Schwangerschaft sollten Frauen sich um einen lückenlosen Impfschutz kümmern.
ABDA
Anzeige
Anzeige
Anzeige