Schuhkauf: Eine Daumenbreite für die Zehenfreiheit
Köln (mp).
Vier Paar Schuhe kauft jeder Deutsche pro Jahr. Dabei sind Frauen mit durchschnittlich sechs Paar deutlich kauffreudiger als Männer, die sich laut dem Deutschen Schuhinstitut in Offenbach im Schnitt mit nur zwei Paar Schuhe jährlich zufrieden geben. Doch egal wie viele Schuhe man kauft, Verarbeitung und Passform müssen stimmen, damit sich unsere Füße wohl fühlen.
So sollte ein Schuh aus natürlichen Materialien bestehen und gut verarbeitet sein. Zwar bieten Leder und Baumwolle einen höheren Tragekomfort als synthetische Materialien, können aber ebenso wie diese mit bedenklichen Farbstoffen versetzt sein. Vorsicht ist auch bei Plastik- und Gummischuhen geboten, die bedenkliche Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) enthalten können. "PAK sind Verunreinigungen in Weichmacherölen, die über die Haut aufgenommen werden können und als krebserregend gelten", erläutert Dr. Karl Sander von TÜV Rheinland. Bei hohen Konzentrationen können PAK auch die Leber und das Immunsystem schädigen. Schuhkäufer sollten daher im Geschäft einen "Riechtest" machen. "Ein typischer Ledergeruch ist in Ordnung, ein scharfer Gummigeruch hingegen bedenklich", so der Experte. Wer seiner Nase nicht traut, sollte auf das Siegel "Schadstoffgeprüft" achten, das ein unbedenkliches Tragen garantiert.
Den Schuhkauf sollte man am besten auf den Nachmittag legen. Dann sind die Füße durch die längere Belastung des Laufens etwas breiter, was sich durchaus in der Größe bemerkbar machen kann. Zudem sollten Schuhe immer anprobiert und ein paar Minuten im Laufen auf ihre Passform getestet werden. Beim Abrollen des Fußes müssen die Zehen nach vorne ausreichend Spielraum haben, denn zu kurze Schuhe verursachen auf Dauer Fußschäden. Darum sollte der Schuh vorne etwa eine Daumenbreite Platz bieten.
So sollte ein Schuh aus natürlichen Materialien bestehen und gut verarbeitet sein. Zwar bieten Leder und Baumwolle einen höheren Tragekomfort als synthetische Materialien, können aber ebenso wie diese mit bedenklichen Farbstoffen versetzt sein. Vorsicht ist auch bei Plastik- und Gummischuhen geboten, die bedenkliche Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) enthalten können. "PAK sind Verunreinigungen in Weichmacherölen, die über die Haut aufgenommen werden können und als krebserregend gelten", erläutert Dr. Karl Sander von TÜV Rheinland. Bei hohen Konzentrationen können PAK auch die Leber und das Immunsystem schädigen. Schuhkäufer sollten daher im Geschäft einen "Riechtest" machen. "Ein typischer Ledergeruch ist in Ordnung, ein scharfer Gummigeruch hingegen bedenklich", so der Experte. Wer seiner Nase nicht traut, sollte auf das Siegel "Schadstoffgeprüft" achten, das ein unbedenkliches Tragen garantiert.
Den Schuhkauf sollte man am besten auf den Nachmittag legen. Dann sind die Füße durch die längere Belastung des Laufens etwas breiter, was sich durchaus in der Größe bemerkbar machen kann. Zudem sollten Schuhe immer anprobiert und ein paar Minuten im Laufen auf ihre Passform getestet werden. Beim Abrollen des Fußes müssen die Zehen nach vorne ausreichend Spielraum haben, denn zu kurze Schuhe verursachen auf Dauer Fußschäden. Darum sollte der Schuh vorne etwa eine Daumenbreite Platz bieten.





