Brustkrebs: Forscher wollen Überlebensrate erhöhen
Stockholm/Schweden (mp).
Bei etwa einem Viertel der Brustkrebspatientinnen entstehen Metastasen, der Krebs tritt somit erneut in Erscheinung. Welche Frauen dieser Risikogruppe angehören, soll ein neues Verfahren prognostizieren können. Entwickelt worden ist es von Wissenschaftlern der Universität Lund in Schweden. Im Blut der Patienten wird nach bestimmten Substanzen (Biomarkern) gesucht, um Aussagen über die Art des Krebses treffen zu können. Bestimmte Biomarker weisen jeweils darauf hin, ob Tumoren streuen oder auch nicht. Basierend auf diesen Untersuchungen können dann gezielt individuelle Therapieempfehlungen gegeben werden. Dies könnte nicht zuletzt die Überlebensrate der Betroffenen erhöhen.
Ferner wollen die Wissenschaftler die Gene der Tumoren untersuchen. Aus diesen Ergebnissen können Ärzte ableiten, welche Behandlungsmaßnahmen besonders viel Erfolg versprechen. Innerhalb der kommenden beiden Jahre möchten die Experten ihr Vorhersagemodell in schwedischen Krankenhäusern testen und verfeinern. Erweist sich das Prognosemodell als erfolgreich, könnte es auch in anderen Ländern zum Einsatz kommen.
Ferner wollen die Wissenschaftler die Gene der Tumoren untersuchen. Aus diesen Ergebnissen können Ärzte ableiten, welche Behandlungsmaßnahmen besonders viel Erfolg versprechen. Innerhalb der kommenden beiden Jahre möchten die Experten ihr Vorhersagemodell in schwedischen Krankenhäusern testen und verfeinern. Erweist sich das Prognosemodell als erfolgreich, könnte es auch in anderen Ländern zum Einsatz kommen.





