3D-Diagnosesystem für Rückenschmerzen
Oldenburg (mp).
Monotone Bewegungen und Fehlbelastungen des Rückens können bei Berufstätigen zu Schmerzen führen. Um dem Auftreten der Beschwerden entgegenzuwirken, wollen Experten nun ein 3D-Diagnosesystem entwickeln. Hierbei sollen die Bewegungen Berufstätiger am Arbeitsplatz mit Kameras erfasst werden. Eine spezielle Software wertet dann aus, welche Bewegungen stattfinden und es wird berechnet, welche Belastungen und Kräfte im Körper wirken. Ferner möchten die Experten die subjektiv empfundenen Belastungen während der Arbeit erfassen und in die Auswertung durch das Diagnosesystem einfließen lassen.
Aus den auf diese Weise gewonnenen Daten soll sich ableiten lassen, ob die Gefahr von Rückenschmerzen durch bestimmte Bewegungsmuster gesteigert wird. Auch hoffen die Experten der Jade Hochschule in Oldenburg, mit diesem System in Zukunft dabei helfen zu können, Arbeitsplätze ergonomisch und rückenschonend einzurichten und Arbeitsabläufe so zu planen, dass die Wirbelsäule möglichst wenig belastet wird.
"Eigentlich sollte ein Arbeitsplatz so gestaltet sein, dass Arbeitnehmer bis zum Arbeitsende ihre Tätigkeit ohne Rückenbeschwerden ausüben können", sagt der Psychologe Bernd Müller-Dohm, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Jade Hochschule. Verläuft das Projekt erfolgreich, würden davon in Zukunft nicht nur Arbeitnehmer durch eine bessere Gesundheit und weniger Arztbesuche davon profitieren, sondern auch Arbeitgeber, die ihren Krankenstand und somit ihre Kosten minimieren könnten.
Aus den auf diese Weise gewonnenen Daten soll sich ableiten lassen, ob die Gefahr von Rückenschmerzen durch bestimmte Bewegungsmuster gesteigert wird. Auch hoffen die Experten der Jade Hochschule in Oldenburg, mit diesem System in Zukunft dabei helfen zu können, Arbeitsplätze ergonomisch und rückenschonend einzurichten und Arbeitsabläufe so zu planen, dass die Wirbelsäule möglichst wenig belastet wird.
"Eigentlich sollte ein Arbeitsplatz so gestaltet sein, dass Arbeitnehmer bis zum Arbeitsende ihre Tätigkeit ohne Rückenbeschwerden ausüben können", sagt der Psychologe Bernd Müller-Dohm, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Jade Hochschule. Verläuft das Projekt erfolgreich, würden davon in Zukunft nicht nur Arbeitnehmer durch eine bessere Gesundheit und weniger Arztbesuche davon profitieren, sondern auch Arbeitgeber, die ihren Krankenstand und somit ihre Kosten minimieren könnten.





