Dienstliche Kontakte zu Hause belasten Frauen mehr als Männer
Düsseldorf (mp).
Frauen fühlen sich durch berufliche Kontaktaufnahmen per Telefon oder E-Mail in der arbeitsfreien Zeit stärker gestresst als Männer. Ausgelöst wird dies häufig dadurch, dass sich Frauen ihren Familien gegenüber schuldiger fühlen als das vermeintlich starke Geschlecht, wenn sie in der Freizeit mit beruflichen Dingen zu tun haben. Das haben nun kanadische Forscher herausgefunden. Sie haben Berufstätige dazu befragt, wie sie es empfinden, von Vorgesetzten, Kollegen oder Kunden in der Freizeit kontaktiert zu werden. Die befragten Frauen hatten dabei über mehr Unbehagen und Stress geklagt als die Männer.
Zunächst hatten die Experten laut ihrem Bericht im Fachmagazin "Journal of Health and Social Behavior" angenommen, Frauen würden durch die Kontakte von ihren familiären Pflichten abgelenkt, was sie besonders stressen würde. Denn häufig übernehmen Frauen mehr dieser Aufgaben als Männer - trotz Berufstätigkeit. Doch tatsächlich werden Männer und Frauen durch berufliche Kontakte außerhalb der Arbeitszeit in ähnlicher Weise von Familienangelegenheiten und -unternehmungen abgehalten. Allerdings fühlen sich die Männer dabei weniger schuldig als die Frauen, worin der entscheidende Stressfaktor für letztere zu bestehen scheint (http://dx.doi.org/10.1177/0022146510395023).
Zunächst hatten die Experten laut ihrem Bericht im Fachmagazin "Journal of Health and Social Behavior" angenommen, Frauen würden durch die Kontakte von ihren familiären Pflichten abgelenkt, was sie besonders stressen würde. Denn häufig übernehmen Frauen mehr dieser Aufgaben als Männer - trotz Berufstätigkeit. Doch tatsächlich werden Männer und Frauen durch berufliche Kontakte außerhalb der Arbeitszeit in ähnlicher Weise von Familienangelegenheiten und -unternehmungen abgehalten. Allerdings fühlen sich die Männer dabei weniger schuldig als die Frauen, worin der entscheidende Stressfaktor für letztere zu bestehen scheint (http://dx.doi.org/10.1177/0022146510395023).





