Daheim pflegen: Der Puls als Gradmesser
Bad Oeynhausen (mp).
Bei der Pflege von Angehörigen gehören die Puls- und Blutdruckmessung zu den alltäglichen Tätigkeiten. Beides sind wichtige Gradmesser zur Beurteilung des Gesundheitszustandes des Pflegebedürftigen. Beim Herzschlag müssen drei Aspekte beachtet werden: die Anzahl der Schläge (Frequenz), die Regelmäßigkeit des Herzschlags (Rhythmus) und die Härte des Pulses (Qualität).
Die Pulsfrequenz ist alters- und geschlechtsabhängig. Während sie bei erwachsenen Frauen bei 70 bis 75 Schlägen pro Minute liegt, erreichen Männer durchschnittlich 60 bis 70 Schläge in 60 Sekunden. Kinder hingegen haben eine höhere Frequenz, die mit zunehmendem Alter sinkt. So schlägt das Herz bei Neugeborenen circa 140 Mal in der Minute, bei Vierjährigen 100 Mal und bei 14-jährigen rund 85 Mal. Alte Menschen besitzen auch eine höhere Frequenz, die zwischen 80 und 85 Schlägen pro Minute liegt. Weicht diese Schlagzahl vom üblichen Wert ab, kann dies auf gesundheitliche Veränderungen hinweisen.
So tritt ein beschleunigter Puls normalerweise bei Anstrengung und Erregung auf. Eine Pulsbeschleunigung kann jedoch auch auf Fieber, Schock, Herzschwäche und eine Schilddrüsenüberfunktion hinweisen. Mit jedem Grad Celsius erhöhter Körpertemperatur, steigt die Frequenz um acht bis zwölf Schläge pro Minute. Ein verlangsamter Puls tritt normalerweise im Schlaf und bei Hunger auf. Die Pulsverlangsamung kann laut der Boehmer Altenheimbetriebe außerdem auch auf Herzerkrankungen und eine Vergiftung durch bestimmte Digitalis-Herzmedikamente hinweisen.
Der Pulsrhythmus fällt bei gesunden Menschen regelmäßig und gleichförmig aus. Bestimmte Herzerkrankungen können die Schlagfolge verändern, das Herz gerät ins Stocken oder Stolpern. Dadurch können Extraschläge tastbar sein oder es kann sich eine vollkommen unregelmäßige Schlagfolge ergeben (Arrhythmie). Die Pulsqualitäten wird in hart oder weich unterschieden. Darüber entscheidet der Widerstand, der beim Versuch nötig ist, den Puls beim Erfühlen zu unterdrücken. Ein harter Puls ist typisch für einen hohen Blutdruck. Dagegen deutet ein weicher Puls auf einen niedrigen Blutdruck, allgemeine Schwäche, Fieber oder Kollapsneigung hin.
Unregelmäßigkeiten beim Puls können zudem auf Fehler bei der Messung zurückgeführt werden. Um ein korrektes Ergebnis zu erhalten, sind daher ein paar Punkte zu beachten. Zur Messung des Pulses sollte der Unterarm des Pflegebedürftigen ruhig und bequem gelagert werden. Gemessen beziehungsweise gefühlt wird mit den Fingerkuppen von Zeige-, Mittel- und Ringfinger. Diese drei Finger sind an die Handgelenkinnenseite des Pflegebedürftigen anzulegen, in die Vertiefung zwischen Speiche und Sehnenstrang. Der Puls darf nicht mit dem Daumen gemessen werden, da der Daumen einen tastbaren Eigenpuls hat und es so leicht zu Messfehlern kommen kann. Sobald der Puls ertastet wird, werden die Schläge 60 Sekunden lang gezählt. Bei einem regelmäßigen Puls reicht eine Zählung über einen Zeitraum von 15 Sekunden, das Ergebnis ist dann mit vier malzunehmen. Bei einem unregelmäßigen Herzschlag sollte in jedem Fall 60 Sekunden lang durchgezählt werden. Treten trotz korrekter Messung deutliche Unregelmäßigkeiten auf, sollte der Hausarzt informiert werden. Er kann der Ursache auf den Grund gehen und mit einer entsprechenden Therapie gegensteuern.
Die Pulsfrequenz ist alters- und geschlechtsabhängig. Während sie bei erwachsenen Frauen bei 70 bis 75 Schlägen pro Minute liegt, erreichen Männer durchschnittlich 60 bis 70 Schläge in 60 Sekunden. Kinder hingegen haben eine höhere Frequenz, die mit zunehmendem Alter sinkt. So schlägt das Herz bei Neugeborenen circa 140 Mal in der Minute, bei Vierjährigen 100 Mal und bei 14-jährigen rund 85 Mal. Alte Menschen besitzen auch eine höhere Frequenz, die zwischen 80 und 85 Schlägen pro Minute liegt. Weicht diese Schlagzahl vom üblichen Wert ab, kann dies auf gesundheitliche Veränderungen hinweisen.
So tritt ein beschleunigter Puls normalerweise bei Anstrengung und Erregung auf. Eine Pulsbeschleunigung kann jedoch auch auf Fieber, Schock, Herzschwäche und eine Schilddrüsenüberfunktion hinweisen. Mit jedem Grad Celsius erhöhter Körpertemperatur, steigt die Frequenz um acht bis zwölf Schläge pro Minute. Ein verlangsamter Puls tritt normalerweise im Schlaf und bei Hunger auf. Die Pulsverlangsamung kann laut der Boehmer Altenheimbetriebe außerdem auch auf Herzerkrankungen und eine Vergiftung durch bestimmte Digitalis-Herzmedikamente hinweisen.
Der Pulsrhythmus fällt bei gesunden Menschen regelmäßig und gleichförmig aus. Bestimmte Herzerkrankungen können die Schlagfolge verändern, das Herz gerät ins Stocken oder Stolpern. Dadurch können Extraschläge tastbar sein oder es kann sich eine vollkommen unregelmäßige Schlagfolge ergeben (Arrhythmie). Die Pulsqualitäten wird in hart oder weich unterschieden. Darüber entscheidet der Widerstand, der beim Versuch nötig ist, den Puls beim Erfühlen zu unterdrücken. Ein harter Puls ist typisch für einen hohen Blutdruck. Dagegen deutet ein weicher Puls auf einen niedrigen Blutdruck, allgemeine Schwäche, Fieber oder Kollapsneigung hin.
Unregelmäßigkeiten beim Puls können zudem auf Fehler bei der Messung zurückgeführt werden. Um ein korrektes Ergebnis zu erhalten, sind daher ein paar Punkte zu beachten. Zur Messung des Pulses sollte der Unterarm des Pflegebedürftigen ruhig und bequem gelagert werden. Gemessen beziehungsweise gefühlt wird mit den Fingerkuppen von Zeige-, Mittel- und Ringfinger. Diese drei Finger sind an die Handgelenkinnenseite des Pflegebedürftigen anzulegen, in die Vertiefung zwischen Speiche und Sehnenstrang. Der Puls darf nicht mit dem Daumen gemessen werden, da der Daumen einen tastbaren Eigenpuls hat und es so leicht zu Messfehlern kommen kann. Sobald der Puls ertastet wird, werden die Schläge 60 Sekunden lang gezählt. Bei einem regelmäßigen Puls reicht eine Zählung über einen Zeitraum von 15 Sekunden, das Ergebnis ist dann mit vier malzunehmen. Bei einem unregelmäßigen Herzschlag sollte in jedem Fall 60 Sekunden lang durchgezählt werden. Treten trotz korrekter Messung deutliche Unregelmäßigkeiten auf, sollte der Hausarzt informiert werden. Er kann der Ursache auf den Grund gehen und mit einer entsprechenden Therapie gegensteuern.





