Hautausschläge nicht selbst mit UV-Strahlung behandeln
Düsseldorf (mp).
Bei bestimmten Arten von Hautausschlägen kann UV-Strahlung eine lindernde Wirkung entfalten. Weil dies jedoch nicht immer so ist, sollten Ekzeme nicht eigenmächtig durch Sonnenbankbesuche "behandelt" werden. Es ist aus Sicherheitsgründen immer ein Hautarzt zu Rate zu ziehen, da unter Umständen die UV-Strahlung zu einer Verschlimmerung der Hautprobleme führen kann oder in seltenen Fällen die Haut gar absterben lässt.
Über ein solches extremes Risiko berichten nun US-Wissenschaftler im Fachmagazin "Archives of Dermatology". Eine Patientin hatte durch ein Schmerzmittel auf Basis von Ibuprofen einen Hautausschlag entwickelt und diesen in Eigenregie durch Sonnenbankbesuche therapieren wollen. Durch die UV-Strahlung hat sich bei der Frau eine seltene Komplikation namens toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom) entwickelt. Dabei löst sich die Haut blasig ab und der Ausschlag kann sich stark ausbreiten. Bei dieser Erkrankung ist die Sterblichkeitsrate relativ hoch, weil es zu schweren Blutungen, Organschäden und Ausfällen der Atmungsorgane kommen kann (http://dx.doi.org/10.1001/archdermatol.2011.13).
Doch selbst wenn es nicht gleich zu derart dramatischen Erkrankungen kommt, kann die UV-Behandlung in Eigeninitiative unangenehme Folgen haben. Wird der Ausschlag beispielsweise durch Medikamente ausgelöst, die außerdem die Empfindlichkeit der Haut in Bezug auf diese Strahlung erhöhen, entstehen selbst bei kurzer Bestrahlungsdauer oft Verbrennungen.
Über ein solches extremes Risiko berichten nun US-Wissenschaftler im Fachmagazin "Archives of Dermatology". Eine Patientin hatte durch ein Schmerzmittel auf Basis von Ibuprofen einen Hautausschlag entwickelt und diesen in Eigenregie durch Sonnenbankbesuche therapieren wollen. Durch die UV-Strahlung hat sich bei der Frau eine seltene Komplikation namens toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom) entwickelt. Dabei löst sich die Haut blasig ab und der Ausschlag kann sich stark ausbreiten. Bei dieser Erkrankung ist die Sterblichkeitsrate relativ hoch, weil es zu schweren Blutungen, Organschäden und Ausfällen der Atmungsorgane kommen kann (http://dx.doi.org/10.1001/archdermatol.2011.13).
Doch selbst wenn es nicht gleich zu derart dramatischen Erkrankungen kommt, kann die UV-Behandlung in Eigeninitiative unangenehme Folgen haben. Wird der Ausschlag beispielsweise durch Medikamente ausgelöst, die außerdem die Empfindlichkeit der Haut in Bezug auf diese Strahlung erhöhen, entstehen selbst bei kurzer Bestrahlungsdauer oft Verbrennungen.





