Lebensmittelallergien bei Kindern immer häufiger
Zürich/Schweiz (mp).
Immer mehr Kinder leiden an einer Lebensmittelallergie. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Betroffenen im Alter von bis zu fünf Jahren verdoppelt. Die Behandlung wegen eines anaphylaktischen Schocks in Krankenhäusern haben sich nach Angaben der European Academy of Allergie an Clinical Immunology (EAACI) versiebenfacht.
Das Leben dieser Kinder ist aufgrund der gesundheitlichen Gefahr oft streng reglementiert. Meistens belastet die Kleinen diese Bürde, nicht immer alles essen zu können. Insgesamt kommen Allergien gegen Nüsse und Eier am häufigsten vor, doch es gibt regionale Unterschiede. Während in Mitteleuropa meist eine Allergie gegen Obst und Gemüse besteht, reagieren Kinder aus dem angelsächsischen Raum öfter negativ auf Wal- und Haselnüsse sowie Erdnüsse. Allergien gegen Schalentieren und Fische kommt gehäuft in Skandinavien vor.
Die Gründe für die gestiegene Zahl der von Lebensmittelallergien betroffenen Kinder sind nicht eindeutig geklärt. Experten gehen jedoch davon aus, dass sich das Ernährungsverhalten und der Lebensstil verändert haben und Kinder zusätzlich Umweltfaktoren wie etwa Zigarettenrauch ausgesetzt sind. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Nachwuchs in Watte gepackt werden soll. Denn "das Vermeiden von Allergenen in der Kindheit kann dazu führen, dass das Immunsystem im Erwachsenenalter immer noch nicht weiß, was richtig und was falsch ist und weiter allergisch reagiert", erklärte Professor Maria Antonella Muraro auf dem Kongress für Lebensmittelallergien und Anaphylaxie 2011 in Venedig.
Circa 17 Million Menschen in Europa leiden unter Nahrungsmittelallergien, 3,5 Million von ihnen sind jünger als 25 Jahre. Mehr als 60 Prozent der Betroffenen sind Frauen.
Das Leben dieser Kinder ist aufgrund der gesundheitlichen Gefahr oft streng reglementiert. Meistens belastet die Kleinen diese Bürde, nicht immer alles essen zu können. Insgesamt kommen Allergien gegen Nüsse und Eier am häufigsten vor, doch es gibt regionale Unterschiede. Während in Mitteleuropa meist eine Allergie gegen Obst und Gemüse besteht, reagieren Kinder aus dem angelsächsischen Raum öfter negativ auf Wal- und Haselnüsse sowie Erdnüsse. Allergien gegen Schalentieren und Fische kommt gehäuft in Skandinavien vor.
Die Gründe für die gestiegene Zahl der von Lebensmittelallergien betroffenen Kinder sind nicht eindeutig geklärt. Experten gehen jedoch davon aus, dass sich das Ernährungsverhalten und der Lebensstil verändert haben und Kinder zusätzlich Umweltfaktoren wie etwa Zigarettenrauch ausgesetzt sind. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Nachwuchs in Watte gepackt werden soll. Denn "das Vermeiden von Allergenen in der Kindheit kann dazu führen, dass das Immunsystem im Erwachsenenalter immer noch nicht weiß, was richtig und was falsch ist und weiter allergisch reagiert", erklärte Professor Maria Antonella Muraro auf dem Kongress für Lebensmittelallergien und Anaphylaxie 2011 in Venedig.
Circa 17 Million Menschen in Europa leiden unter Nahrungsmittelallergien, 3,5 Million von ihnen sind jünger als 25 Jahre. Mehr als 60 Prozent der Betroffenen sind Frauen.





