Idealismus drosselt die Gewaltbereitschaft bei Frauen
Heidelberg (mp).
Weil Frauen idealistischer sind, neigen sie weniger zur Gewalt als Männer. Zu diesem Ergebnis sind Forscher des Instituts für Kriminologie der Universität Heidelberg gekommen und liefern damit erstmals eine Erklärung für die geschlechterspezifischen Unterschiede in der Gewaltkriminalitätsstatistik. So sind beispielsweise in Deutschland nur zwei Prozent der Inhaftierten weiblich, die wegen Körperverletzung verurteilt wurden.
Für Frauen haben Wertvorstellungen wie Toleranz oder soziales Engagement eine größere Bedeutung als für Männer, während besonders deren jüngeren Geschlechtsgenossen stärker als Frauen nach schnellem Erfolg oder einem hohen Lebensstandard streben. Diese Erkenntnis zogen die Wissenschaftler aus einer Befragung von rund 1 600 zufällig ausgewählten Personen zwischen 14 und 70 Jahren. "Je wichtiger idealistische Werte für eine Person sind, desto größer ist ihre Bereitschaft, Rechtsnormen zu akzeptieren, die Gewalt verbieten - und je größer die Akzeptanz dieser Normen ist, desto seltener wird diese Person gewalttätig", erklärt Professor Dieter Hermann die Zusammenhänge.
Für Frauen haben Wertvorstellungen wie Toleranz oder soziales Engagement eine größere Bedeutung als für Männer, während besonders deren jüngeren Geschlechtsgenossen stärker als Frauen nach schnellem Erfolg oder einem hohen Lebensstandard streben. Diese Erkenntnis zogen die Wissenschaftler aus einer Befragung von rund 1 600 zufällig ausgewählten Personen zwischen 14 und 70 Jahren. "Je wichtiger idealistische Werte für eine Person sind, desto größer ist ihre Bereitschaft, Rechtsnormen zu akzeptieren, die Gewalt verbieten - und je größer die Akzeptanz dieser Normen ist, desto seltener wird diese Person gewalttätig", erklärt Professor Dieter Hermann die Zusammenhänge.





