Nanodiamant erhöht Wirksamkeit der Chemotherapie
Düsseldorf (mp).
Mittels eines Nanodiamanten könnte die Krebstherapie in einigen Jahren effizienter werden. Das gilt speziell für die Krebserkrankungen, bei denen eine Chemotherapie nicht immer die gewünschte Wirkung bringt. Der Grund liegt darin, dass die Tumorzellen die Wirkstoffe schnell wieder von sich fort treiben können und damit aus dem Körper spülen.
Forscher der Northwestern University im US-Bundesstaat Illinois haben einen Weg gefunden, wie sich die Wirkstoffe bis zu zehn Mal länger als sonst üblich in den Tumorzellen aufhalten und diese dadurch zerstören können. Die Wissenschaftler verabreichten Mäusen, die an Chemotherapie-resistentem Leber- oder Brustkrebs litten, einen mit Wirkstoffen gespickten 80 Nanometer großen Diamanten. Ihn konnten die Krebszellen nicht einfach wieder von sich weg treiben. Außerdem berichten die Forscher im Fachmagazin "Science Translational Medicine" davon, dass sie auf diese Weise auch eine höhere Dosis verabreichen konnten, da der gezielte Einsatz zwar die Tumorzellen zerstört, aber gesundes Gewebe deutlich weniger tangiert als es bei der klassischen Chemotherapie geringere Dosen tun.
Bis diese Form der Chemotherapie bei Menschen angewendet werden kann, ist es allerdings noch ein weiter Weg. Dennoch geben die Studienergebnisse Anlass zur Hoffnung, die Krebsbehandlung effizienter und mit weniger Nebenwirkungen zu gestalten (http://dx.doi.org/10.1126/scitranslmed.3001713).
Forscher der Northwestern University im US-Bundesstaat Illinois haben einen Weg gefunden, wie sich die Wirkstoffe bis zu zehn Mal länger als sonst üblich in den Tumorzellen aufhalten und diese dadurch zerstören können. Die Wissenschaftler verabreichten Mäusen, die an Chemotherapie-resistentem Leber- oder Brustkrebs litten, einen mit Wirkstoffen gespickten 80 Nanometer großen Diamanten. Ihn konnten die Krebszellen nicht einfach wieder von sich weg treiben. Außerdem berichten die Forscher im Fachmagazin "Science Translational Medicine" davon, dass sie auf diese Weise auch eine höhere Dosis verabreichen konnten, da der gezielte Einsatz zwar die Tumorzellen zerstört, aber gesundes Gewebe deutlich weniger tangiert als es bei der klassischen Chemotherapie geringere Dosen tun.
Bis diese Form der Chemotherapie bei Menschen angewendet werden kann, ist es allerdings noch ein weiter Weg. Dennoch geben die Studienergebnisse Anlass zur Hoffnung, die Krebsbehandlung effizienter und mit weniger Nebenwirkungen zu gestalten (http://dx.doi.org/10.1126/scitranslmed.3001713).





