Neues Verfahren findet Gallenwegtumore
Hannover (mp).
Tumore in den Gallenwegen können mit einem neuen Verfahren zuverlässig erkannt werden. Erforderlich ist hierfür eine Untersuchung des Gallensafts, berichten nun Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover im Fachmagazin "Hepatology". Anhand dieser Analyse soll eine Unterscheidung zwischen einer chronischen Entzündung und einer Krebserkrankung möglich sein.
Für ihre Studie haben die Experten 107 Proben von Gallensäften untersucht, die Patienten entnommen worden sind, die an einem Gallengangverschluss gelitten haben. Die Entnahme ist im Rahmen einer endoskopischen Untersuchung erfolgt. Bei dem neuen Analyseverfahren werden die Eiweißmuster in dieser Körperflüssigkeit untersucht. Tumore hinterlassen einen bestimmten "Fingerabdruck", der sicher erkannt werden kann. Damit eignet sich die Untersuchungsmethode als erstes seiner Art zur Früherkennung dieser Krebsart (http://dx.doi.org/10.1002/hep.24103).
Für ihre Studie haben die Experten 107 Proben von Gallensäften untersucht, die Patienten entnommen worden sind, die an einem Gallengangverschluss gelitten haben. Die Entnahme ist im Rahmen einer endoskopischen Untersuchung erfolgt. Bei dem neuen Analyseverfahren werden die Eiweißmuster in dieser Körperflüssigkeit untersucht. Tumore hinterlassen einen bestimmten "Fingerabdruck", der sicher erkannt werden kann. Damit eignet sich die Untersuchungsmethode als erstes seiner Art zur Früherkennung dieser Krebsart (http://dx.doi.org/10.1002/hep.24103).





