Pollen können Fernwirkung haben
Düsseldorf (mp).
Für viele Pollenallergiker sind regionale Vorhersagen ein wichtiges Planungsinstrument zur Gestaltung ihres Alltags. Doch selbst wenn in einer bestimmten Region gerade die entsprechenden Pflanzen nicht blühen, können ihre Pollen in der Luft sein. Darauf weisen nun spanische Forscher hin. Den Experten der Universität Extremadura in Zentralspanien ist im Zuge ihrer Untersuchungen aufgefallen, dass bestimmte Eichenpollen nachweisbar gewesen sind. Allerdings hat diese Eichenart in der Extremadura zu diesem Zeitpunkt noch nicht geblüht - wohl aber im weiter südlich gelegenen Andalusien. Der Blütenstaub ist demnach vom Wind nach Zentralspanien geweht worden und hat dort für eine nachweisbare Konzentration der Eichenpollen gesorgt.
Im "International Journal of Biometeorology" weisen die Wissenschaftler darauf hin, dass bei der Erstellung lokaler Pollenvorhersagen der Wind und die Blütezeiten der allergieauslösenden Pflanzen wie Bäume oder Gräser in umliegenden Landesregionen berücksichtigt werden sollte. Um etwa bis zu eine Woche vor oder nach der lokalen Blütezeit können durch den Wind über weite Distanzen getragen werden und so bei Allergikern für Probleme sorgen (http://dx.doi.org/10.1007/s00484-010-0308-2).
Im "International Journal of Biometeorology" weisen die Wissenschaftler darauf hin, dass bei der Erstellung lokaler Pollenvorhersagen der Wind und die Blütezeiten der allergieauslösenden Pflanzen wie Bäume oder Gräser in umliegenden Landesregionen berücksichtigt werden sollte. Um etwa bis zu eine Woche vor oder nach der lokalen Blütezeit können durch den Wind über weite Distanzen getragen werden und so bei Allergikern für Probleme sorgen (http://dx.doi.org/10.1007/s00484-010-0308-2).





