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Ratgeber Kinder: Was einen sicheren Spielplatz ausmacht

Düsseldorf (mp). Auf Spielplätzen toben Kinder sich gern mit Gleichaltrigen aus. Doch immer wieder weisen einige Plätze Sicherheitsmängel auf. Daher sollten Eltern einige Punkte prüfen, bevor sie ihren Kleinen grünes Licht geben.

Ein Spielplatz sollte durch Zäune und Büsche von der Straße abgetrennt sein und die Zäune keine spitzen Enden haben. Verschachtelte Eingänge oder verschließbare Türen verhindern zur Sicherheit einen direkten Zugang zur Straße. Für Hunde muss der Aufenthalt ausdrücklich verboten sein. Der Platz und besonders der Sandkasten haben frei von giftigen Pflanzen, Glasscherben und Hundekot zu sein. Der Boden unter Schaukeln, Rutschen und Klettergeräten muss abdämpfendes Material wie Sand aufweisen. Des Weiteren dürfen keine Splitter ab- oder Nägel überstehen sowie Risse in den Kunststoffoberflächen, morsches Holz oder scharfe Kanten und Ecken vorhanden sein.

Verschleiß und Vandalismus können oft Sicherheitsmängel verursachen. Anzeichen dafür sind gelöste Schrauben, schadhafte Seile, Ketten und Brüstungen. Der Betreiber des Spielplatzes, zum Beispiel das zuständige kommunale Amt oder die Wohnungsbaugesellschaft, hat dafür zu sorgen, dass die Spielgeräte in einem ordentlichen Zustand sind. Stellen Eltern Unfallrisiken oder offensichtliche Mängel fest, sollten sie umgehend den Betreiber informieren.

Um Unfälle zu vermeiden, ist nicht nur auf das Gerät, sondern auch auf das Kind zu achten. So darf es beispielsweise beim Spielen wegen der Strangulierungsgefahr keine Schlüsselbänder oder ähnliches tragen. Auch Schals, Kapuzen oder Jacken mit Kordelzügen können gefährlich werden. Darüber hinaus müssen Kinder rechtzeitig lernen, niemals hinter oder vor einer Schaukel herzulaufen. Mit Lutscher, Bonbon oder Kaugummi im Mund sollten Kinder nicht herumtollen, denn es droht zum Beispiel beim Stolpern Erstickungsgefahr. Außerdem können Lutscher und andere spitze Gegenstände bei Stürzen Verletzungen im Mund- und Rachenraum verursachen.

Werden Geräte auf einem Spielplatz zum ersten Mal vom Nachwuchs ausprobiert, sollte ein Elternteil in der Nähe bleiben. Bewegen sich die Kleinen sicher auf Schaukel, Rutsche und Co., kann ihnen auch mehr Raum gewährt werden. Und damit auf den Bänken der Spielplätze nicht mehr Eltern sitzen als Kinder auf Gerüsten spielen, kann in Absprache mit den Nachbarn und anderen Eltern die Aufsicht aufgeteilt werden.

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mp Düsseldorf - Spielplatz ist nicht gleich Spielplatz: In puncto Sicherheit sollten Eltern ein paar Punkte beachten.
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