Beschichtete Stents verringern Thrombosegefahr
Saarbrücken (mp).
An der Verbesserung von Herzgefäßstützen (Stents) arbeiten jetzt Forscher des Leibniz-Instituts für Neue Materialien (INM) in Saarbrücken. In bisher verwendeten Stents lagern sich nach einiger Zeit Blutbestandteile ab, so dass die einst zur Erweiterung verengter Herzgefäße eingesetzten Gitterstützen ebenfalls wieder verstopfen und hohe Thrombosegefahr entsteht.
Daher erforschen die INM-Wissenschaftler ein Beschichtungsverfahren für Stents, das die Wände glättet, so dass nichts mehr an ihnen haften kann. Gleichzeitig muss die Beschichtung sich gut mit dem Körper vertragen, damit keine Nebenwirkungen entstehen. Bei der Beschichtung wird ein spezielles Verfahren angewendet: So wie sich Wasserdampf am kalten Topfdeckel in Tropfen gleichmäßig bildet, bilden die Entwickler die Beschichtung auf der Stentoberfläche. Dafür wird die Oberfläche erst künstlich durch Laserbehandlung mit kleinen Mulden versehen. Wenn jede Mulde und die gesamte Oberfläche der Schläuche perfekt ausgekleidet sind, sollen unerwünschte Bestandteile keine Chance mehr haben, mit der Oberfläche der Gefäßstütze zu reagieren und dort anzuhaften.
Daher erforschen die INM-Wissenschaftler ein Beschichtungsverfahren für Stents, das die Wände glättet, so dass nichts mehr an ihnen haften kann. Gleichzeitig muss die Beschichtung sich gut mit dem Körper vertragen, damit keine Nebenwirkungen entstehen. Bei der Beschichtung wird ein spezielles Verfahren angewendet: So wie sich Wasserdampf am kalten Topfdeckel in Tropfen gleichmäßig bildet, bilden die Entwickler die Beschichtung auf der Stentoberfläche. Dafür wird die Oberfläche erst künstlich durch Laserbehandlung mit kleinen Mulden versehen. Wenn jede Mulde und die gesamte Oberfläche der Schläuche perfekt ausgekleidet sind, sollen unerwünschte Bestandteile keine Chance mehr haben, mit der Oberfläche der Gefäßstütze zu reagieren und dort anzuhaften.





