Prognose: Vorhofflimmern wird zu Volkskrankheit
München (mp).
Unter Vorhofflimmern leiden vor allem ältere Menschen. In Deutschland gibt es derzeit rund 800 000 Patienten mit einer solchen Herzrhythmusstörung. Wegen des demografischen Wandels und der daraus immer älter werden Bevölkerung sowie der Zunahme von Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Übergewicht wird die Zahl der Erkrankten weiter wachsen. "Experten rechnen mit einer Verdoppelung in den nächsten 50 Jahren", warnt Dr. Norbert Smetak vom Bundesverband der Niedergelassenen Kardiologen (BNK). Das individuelle Risiko, an Vorhofflimmern zu erkranken, verdoppelt sich etwa ab dem 50. Lebensjahr mit jedem weiteren Jahrzehnt, hängt aber nicht nur vom Lebensalter ab. Vorhofflimmern wird auch durch eine Reihe von häufigen Erkrankungen wie beispielsweise Bluthochdruck, Herzmuskelschwäche, koronare Herzerkrankung und Diabetes mellitus begünstigt. Weitere Risikofaktoren sind Übergewicht und übermäßiger Alkoholkonsum.
Körperliche Aktivität kann jedoch Senioren vor Vorhofflimmern schützen. Dabei ist es wichtig, sich regelmäßig zu bewegen und leichtere Sportarten wie zum Beispiel strammes Spazierengehen, Radfahren oder Schwimmen zu betreiben. "Denn bei körperlichen Aktivitäten wird nicht nur der Herzmuskel trainiert, auch die Elastizität der Gefäße und die Fließeigenschaften des Blutes verbessern sich. Regelmäßige Bewegung trägt somit dazu bei, den Blutdruck zu senken, den Herzschlag zu verlangsamen und den Herzrhythmus zu stabilisieren, was das Risiko für neu auftretendes Vorhofflimmern senkt", so Smetak.
Körperliche Aktivität kann jedoch Senioren vor Vorhofflimmern schützen. Dabei ist es wichtig, sich regelmäßig zu bewegen und leichtere Sportarten wie zum Beispiel strammes Spazierengehen, Radfahren oder Schwimmen zu betreiben. "Denn bei körperlichen Aktivitäten wird nicht nur der Herzmuskel trainiert, auch die Elastizität der Gefäße und die Fließeigenschaften des Blutes verbessern sich. Regelmäßige Bewegung trägt somit dazu bei, den Blutdruck zu senken, den Herzschlag zu verlangsamen und den Herzrhythmus zu stabilisieren, was das Risiko für neu auftretendes Vorhofflimmern senkt", so Smetak.





