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Bewegungsmuffel haben erhöhtes Herzinfarktrisiko beim Sex

Düsseldorf (mp). Als chronisch unsportlicher Mensch sollte man nicht von jetzt auf gleich Sport treiben oder plötzlich wilden Sex haben. Dadurch wird das Herz in Gefahr gebracht, wie nun eine Metastudie von Forschern verschiedener Institute und medizinischen Einrichtungen in Boston sowie der Tufts Uniersity ergab. Dafür wurden 14 verschiedene Studien gesichtet, von denen zehn sich mit den Auswirkungen physischer Aktivität bei Bewegungsmuffeln beschäftigten, drei mit den Folgen von sexueller Aktivität und ein Studie mit beiden Faktoren.

Demnach können Bewegungsmuffel mit einer nur sporadisch auftretenden Anstrengung ihr untrainiertes Herz schädigen, weil sie es überfordern. Das Herzinfarktrisiko wird sowohl durch Sport als auch durch Sex erhöht. Ein Grund, jeglicher Bewegung weiterhin zu entsagen, sei das Studienergebnis laut des wissenschaftlichen Berichtes im Fachmagazin "JAMA" jedoch nicht. Trotz der Risikoerhöhung sei die Gefahr nur dezent größer. Vielmehr - dies zeigte auch die Analyse - sorgt eine regelmäßige Aktivität dafür, die Gefahr der gesundheitlichen Beeinträchtigung des Herzens durch plötzliche Anstrengungen zu verringern. Demnach können körperlich fitte Menschen aus kardiologischer Sicht sorgenfrei Sex haben (http://jama.ama-assn.org/content/305/12/1225.short).

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mp Düsseldorf - Spontansport oder Sex sorgt für ein erhöhtes Risiko für eine Herzattacke bei Bewegungsmuffeln. Dies dürfe allerdings kein Grund für weitere Inaktivität sein, wie Wissenschaftler in einer Metastudie nun feststellten.
Banalities/Flickr.com
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