Baby-Tragehilfen im Test: Nur wenige sind gut fürs Kind
Frankfurt/Main (mp).
Als Ergänzung zum Kinderwagen benutzen viele Eltern gern Komforttragen oder Tragetücher, mit denen sie sich ihre Kleinen wahlweise vor den Bauch oder auf den Rücken binden können. Doch nicht jedes Produkt ist aus medizinischer Sicht gut für die Babys, wie die Zeitschrift "Öko Test" nun festgestellt hat.
So schnitten in der Überprüfung von neun Komforttragen nur zwei mit der Note "gut" ab und von sechs Tragetüchern lediglich drei. Auffällig dabei ist, dass die positiv bewerteten Hilfsmittel alle in Deutschland hergestellt wurden, die mit den schlechteren Testnoten in Indien, China, Thailand, Ungarn oder USA.
Empfehlenswert sind die Komforttrage "Ringsling Kuba" von Dolcino und "Ring Sling Eric Bio" von Storchwiege zum Preis von rund 55 Euro beziehungsweise 69 Euro. Mit einem "ungenügend" schnitten hingegen "Comfort Carrier Organic Grey" von Baby Björn (139 Euro), "Carrier Organic Cranberry" von Ergo Baby (139 Euro), "Glückskäfer Babytragsack" von Käfer & Partner (65 Euro) und "Hop-Tye Design Chicago" von Hoppediz (74 Euro) ab. Diese Produkte wiesen entweder gravierende Mängel auf, sorgten für eine physiologisch schlechte Haltung beim Kind oder wiesen gesundheitlich bedenkliche Inhaltstoffe auf. Ähnlich verhält es sich mit dem Tragetuch "Carry Sling Lollipop" von Amazonas für rund 53 Euro, das ebenfalls mit "ungenügend" bewertet wurde. Empfehlenswert sind dagegen die Tücher von Didymos (110,90 Euro), Lotties (49,90 Euro) und Bebina (65 Euro).
Ob das Baby in einer Komforttrage oder einem Tuch richtig sitzt, sollte von einer Hebamme oder Physiotherapeuten überprüft werden. Wie ein Tragetuch richtig gebunden wird, kann man in Kursen lernen, die unter anderem von Geburtshäusern und Trageschulen angeboten werden. Die Dauer liegt zwischen zwei Stunden und einem Tag, die Kosten zwischen 15 und 50 Euro. Als generell unbrauchbar bezeichnet die Zeitschrift Tragesysteme, in denen das Baby vor dem Bauch des Elternteils hängt und nach vorn schaut, weil es in dieser Haltung nicht die Beinchen anhocken kann. Das wirkt sich ungünstig auf die Entwicklung der Hüftgelenke aus und kann zu Schäden führen.
So schnitten in der Überprüfung von neun Komforttragen nur zwei mit der Note "gut" ab und von sechs Tragetüchern lediglich drei. Auffällig dabei ist, dass die positiv bewerteten Hilfsmittel alle in Deutschland hergestellt wurden, die mit den schlechteren Testnoten in Indien, China, Thailand, Ungarn oder USA.
Empfehlenswert sind die Komforttrage "Ringsling Kuba" von Dolcino und "Ring Sling Eric Bio" von Storchwiege zum Preis von rund 55 Euro beziehungsweise 69 Euro. Mit einem "ungenügend" schnitten hingegen "Comfort Carrier Organic Grey" von Baby Björn (139 Euro), "Carrier Organic Cranberry" von Ergo Baby (139 Euro), "Glückskäfer Babytragsack" von Käfer & Partner (65 Euro) und "Hop-Tye Design Chicago" von Hoppediz (74 Euro) ab. Diese Produkte wiesen entweder gravierende Mängel auf, sorgten für eine physiologisch schlechte Haltung beim Kind oder wiesen gesundheitlich bedenkliche Inhaltstoffe auf. Ähnlich verhält es sich mit dem Tragetuch "Carry Sling Lollipop" von Amazonas für rund 53 Euro, das ebenfalls mit "ungenügend" bewertet wurde. Empfehlenswert sind dagegen die Tücher von Didymos (110,90 Euro), Lotties (49,90 Euro) und Bebina (65 Euro).
Ob das Baby in einer Komforttrage oder einem Tuch richtig sitzt, sollte von einer Hebamme oder Physiotherapeuten überprüft werden. Wie ein Tragetuch richtig gebunden wird, kann man in Kursen lernen, die unter anderem von Geburtshäusern und Trageschulen angeboten werden. Die Dauer liegt zwischen zwei Stunden und einem Tag, die Kosten zwischen 15 und 50 Euro. Als generell unbrauchbar bezeichnet die Zeitschrift Tragesysteme, in denen das Baby vor dem Bauch des Elternteils hängt und nach vorn schaut, weil es in dieser Haltung nicht die Beinchen anhocken kann. Das wirkt sich ungünstig auf die Entwicklung der Hüftgelenke aus und kann zu Schäden führen.





