LED-Bildschirmarbeit am Abend hält wach
Düsseldorf (mp).
Das Arbeiten an LED-Bildschirmen birgt Vor- und Nachteile: An ihnen lässt es sich nachweislich konzentrierter arbeiten als an herkömmlichen Bildschirmen. Wird an Bildschirmen mit LED jedoch längere Zeit in den Abendstunden gearbeitet, verändert sich der Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen deutlich, wie Forscher des Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation nun herausgefunden haben.
In einem Versuch arbeiteten 13 Testpersonen an mehreren Abenden an unterschiedlichen Bildschirmen. Laut des Forscherberichtes in der Fachzeitschrift "Journal of Applied Physiology" reagierte die LED-Gruppe um durchschnittlich 20 Prozent schneller als die Gruppe an den konventionellen Bildschirmen. Zudem fühlten sich die LEDler wacher und schnitten in anschließenden kognitiven Tests und Wortpaar-Lerntests besser ab. Außerdem blieb die abendliche Melatonin-Produktion länger unterdrückt. Das geschieht durch das monochromatische Licht, das durch seine Wellenlänge von ungefähr 464 Nanometern blau erscheint und über die entsprechenden Rezeptoren auf der Netzhaut im Auge den Sitz der inneren Uhr im Gehirn und somit die Melatoninproduktion anregt. Die regelt die Schläfrigkeit beim Menschen.
Normalerweise steigt der Melatoninspiegel im Körper eine Stunde vor dem Zubettgehen an und sorgt für Müdigkeit. Doch bereits nach einem Abend an einem LED-Bildschirm hatte sich der Zeitpunkt um 50 Minuten nach hinten verschoben, nach dem zweiten Abend bereits um eine Stunde. Direkte negative Effekte auf den nächtlichen Schlaf stellten die Forscher allerdings nicht fest (http://dx.doi.org/10.1152/japplphysiol.00165.2011).
In einem Versuch arbeiteten 13 Testpersonen an mehreren Abenden an unterschiedlichen Bildschirmen. Laut des Forscherberichtes in der Fachzeitschrift "Journal of Applied Physiology" reagierte die LED-Gruppe um durchschnittlich 20 Prozent schneller als die Gruppe an den konventionellen Bildschirmen. Zudem fühlten sich die LEDler wacher und schnitten in anschließenden kognitiven Tests und Wortpaar-Lerntests besser ab. Außerdem blieb die abendliche Melatonin-Produktion länger unterdrückt. Das geschieht durch das monochromatische Licht, das durch seine Wellenlänge von ungefähr 464 Nanometern blau erscheint und über die entsprechenden Rezeptoren auf der Netzhaut im Auge den Sitz der inneren Uhr im Gehirn und somit die Melatoninproduktion anregt. Die regelt die Schläfrigkeit beim Menschen.
Normalerweise steigt der Melatoninspiegel im Körper eine Stunde vor dem Zubettgehen an und sorgt für Müdigkeit. Doch bereits nach einem Abend an einem LED-Bildschirm hatte sich der Zeitpunkt um 50 Minuten nach hinten verschoben, nach dem zweiten Abend bereits um eine Stunde. Direkte negative Effekte auf den nächtlichen Schlaf stellten die Forscher allerdings nicht fest (http://dx.doi.org/10.1152/japplphysiol.00165.2011).





