Das Verlassen werden löst körperliche Schmerzen aus
Düsseldorf (mp).
Körperliche Schmerzen werden auch durch Gedanken ans Verlassen ausgelöst. Das haben US-Forscher der University of Michigan herausgefunden. Der Grund dafür liegt im Gehirn: Sowohl die körperlichen Schmerzen als auch die negativen Gefühle durch die emotionale und soziale Ablehnung aktivieren die gleichen Gehirnbereiche.
Dafür untersuchten die Wissenschaftler 40 Menschen per funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT). Alle Teilnehmer waren in den letzten sechs Monaten von ihrem Lebenspartner verlassen worden. Im fMRT wurden den Versuchspersonen Bilder des Expartners gezeigt, und sie sollten sich der damals durchlebten Gefühle wieder bewusst machen. In einem weiteren Versuch wurden die Probanden einer noch soeben erträglichen Hitze am Unterarm ausgesetzt. In beiden Versuchen wurde die dorsale Inselrinde und der sekundäre somatosensorische Kortex im Gehirn angeregt. Dort empfängt der Mensch Signale von Berührungs-, Wärme- und Schmerzrezeptoren und dort werden sie dem Bewusstsein übermittelt. Nach Ansicht der Forscher muss für den Menschen die Ablehnung durch einen geliebten Menschen demnach besonders schmerzlich sein (http://dx.doi.org/10.1073/pnas.1102693108).
Dafür untersuchten die Wissenschaftler 40 Menschen per funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT). Alle Teilnehmer waren in den letzten sechs Monaten von ihrem Lebenspartner verlassen worden. Im fMRT wurden den Versuchspersonen Bilder des Expartners gezeigt, und sie sollten sich der damals durchlebten Gefühle wieder bewusst machen. In einem weiteren Versuch wurden die Probanden einer noch soeben erträglichen Hitze am Unterarm ausgesetzt. In beiden Versuchen wurde die dorsale Inselrinde und der sekundäre somatosensorische Kortex im Gehirn angeregt. Dort empfängt der Mensch Signale von Berührungs-, Wärme- und Schmerzrezeptoren und dort werden sie dem Bewusstsein übermittelt. Nach Ansicht der Forscher muss für den Menschen die Ablehnung durch einen geliebten Menschen demnach besonders schmerzlich sein (http://dx.doi.org/10.1073/pnas.1102693108).





