Bei Australienreisen auf Mückenschutz achten
Düsseldorf (mp).
Auf einen ausreichenden Mückenschutz sollten derzeit Australien-Reisende achten. Das gilt speziell für den Nordosten und den Süden des Landes. Darauf weist jetzt das Centrum für Reisemedizin (CRM) hin. Seit Anfang des Jahres wurden aus dem Bundesstaat Queensland im Nordosten Australiens 53 Fälle von Dengue-Fieber gemeldet. Im Südwesten des Kontinentes sind zahlreiche Menschen am Ross-River-Fieber erkrankt. Beide Infektionskrankheiten werden von Mücken übertragen.
Ross-River-Fieber, auch Epidemische Polyarthritis genannt, ist eine Virusinfektion. Die Krankheit beginnt mit Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Fieber. Bei einem Teil der Betroffenen treten außerdem Hautauschläge im Gesicht und Gelenkergüsse auf. Lebensbedrohlich ist das Ross-River-Fieber nicht, zudem heilt es von selbst aus. "Jedoch sind die für die Krankheit typischen Gelenkbeschwerden häufig sehr langwierig und halten über Wochen oder sogar Monate an", erklärt Dr. Tomas Jelinek, Wissenschaftlicher Leiter des CRM. An diesem Fieber erkranken vor allem Frauen, Kinder sind hingegen kaum betroffen.
Dengue-Fieber ist ebenfall eine von Mücken übertragene Infektionskrankheit und kann in schweren Fällen tödlich verlaufen. Etwa zwei bis zehn Tage nach dem Mückenstich tritt die grippeähnliche Erkrankung auf: Hohes Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen sowie ein Druckschmerz hinter den Augen sind typische Symptome, meist kommt es zusätzlich zu einer flüchtigen Hautrötung. Das Fieber gehört zu den am häufigsten importierten Infektionen bei europäischen Reiserückkehrern.
Da es keine medikamentöse Prophylaxe gegen die beiden Fieberarten gibt, ist ein umfassender Mückenschutz die einzige Möglichkeit, sich vor einer Infektion zu schützen. Mückenschutzmittel mit dem Wirkstoff DEET (Diethylmethybenzamid/-toluamid) in einer Konzentration von über 30 Prozent werden vom CRM empfohlen. Diese sollen mehrere Stunden lang Schutz gegen die meisten stechenden Insekten bieten. Zudem sollte tagsüber leichte, geschlossene Kleidung getragen und nachts der Schlafplatz mit Moskitonetzen geschützt werden.
Ross-River-Fieber, auch Epidemische Polyarthritis genannt, ist eine Virusinfektion. Die Krankheit beginnt mit Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Fieber. Bei einem Teil der Betroffenen treten außerdem Hautauschläge im Gesicht und Gelenkergüsse auf. Lebensbedrohlich ist das Ross-River-Fieber nicht, zudem heilt es von selbst aus. "Jedoch sind die für die Krankheit typischen Gelenkbeschwerden häufig sehr langwierig und halten über Wochen oder sogar Monate an", erklärt Dr. Tomas Jelinek, Wissenschaftlicher Leiter des CRM. An diesem Fieber erkranken vor allem Frauen, Kinder sind hingegen kaum betroffen.
Dengue-Fieber ist ebenfall eine von Mücken übertragene Infektionskrankheit und kann in schweren Fällen tödlich verlaufen. Etwa zwei bis zehn Tage nach dem Mückenstich tritt die grippeähnliche Erkrankung auf: Hohes Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen sowie ein Druckschmerz hinter den Augen sind typische Symptome, meist kommt es zusätzlich zu einer flüchtigen Hautrötung. Das Fieber gehört zu den am häufigsten importierten Infektionen bei europäischen Reiserückkehrern.
Da es keine medikamentöse Prophylaxe gegen die beiden Fieberarten gibt, ist ein umfassender Mückenschutz die einzige Möglichkeit, sich vor einer Infektion zu schützen. Mückenschutzmittel mit dem Wirkstoff DEET (Diethylmethybenzamid/-toluamid) in einer Konzentration von über 30 Prozent werden vom CRM empfohlen. Diese sollen mehrere Stunden lang Schutz gegen die meisten stechenden Insekten bieten. Zudem sollte tagsüber leichte, geschlossene Kleidung getragen und nachts der Schlafplatz mit Moskitonetzen geschützt werden.





