Brustkrebs per Muttermilch bald feststellbar?
Neu-Isenburg (mp).
Das individuelle Brustkrebsrisiko soll mittels Muttermilch erkannt werden können. Die aus der Milch gewonnenen Epithelzellen können Aufschluss über die Gefahr geben, berichtet die "Ärzte Zeitung" vom US-amerikanischen Krebskongress.
In einem Test an 250 Frauen, von denen mehr als die Hälfte an Brustkrebs erkrankt war, prüften die Wissenschaftler mittels Punktierung der Brust das Methylierungsmuster bestimmter Gene. Methylierung ist einer der epigenetischen Schalter einer Zelle, mit dem ein Gen aktiviert oder stumm geschaltet wird. Dieses Muster wurde mit den Milchproben der Frauen verglichen. Es zeigte sich, dass es keine Differenzen im Muster der Epithelzellen der zwei Proben bei gesunden Frauen gab, jedoch bei den Erkrankten.
Die Wissenschaftler hoffen nun, dass in Zukunft die Untersuchung einer Muttermilchprobe als Test auf das individuelle Risiko für Brustkrebs eingesetzt werden könnte. Da in den USA 80 Prozent der Frauen mindestens ein Kind zur Welt bringen, wäre das Verfahren auch als Screeningmethode geeignet.
In einem Test an 250 Frauen, von denen mehr als die Hälfte an Brustkrebs erkrankt war, prüften die Wissenschaftler mittels Punktierung der Brust das Methylierungsmuster bestimmter Gene. Methylierung ist einer der epigenetischen Schalter einer Zelle, mit dem ein Gen aktiviert oder stumm geschaltet wird. Dieses Muster wurde mit den Milchproben der Frauen verglichen. Es zeigte sich, dass es keine Differenzen im Muster der Epithelzellen der zwei Proben bei gesunden Frauen gab, jedoch bei den Erkrankten.
Die Wissenschaftler hoffen nun, dass in Zukunft die Untersuchung einer Muttermilchprobe als Test auf das individuelle Risiko für Brustkrebs eingesetzt werden könnte. Da in den USA 80 Prozent der Frauen mindestens ein Kind zur Welt bringen, wäre das Verfahren auch als Screeningmethode geeignet.





