Heißhunger auf Süßes und Alkoholsucht vom gleichen Hormon gesteuert
Düsseldorf (mp).
Das hungerverursachende Hormon Ghrelin ist an der Sucht nach Alkohol und gleichzeitig am Heißhunger auf Süßes beteiligt. Das haben jetzt Forscher der schwedischen Universität Gothenburg, der norwegischen Universität von Oslo und der US-amerikanischen Universität von Kalifornien gemeinsam herausgefunden. Sowohl im Versuch an Mäusen und Ratten als auch in einer genetischen Untersuchung bei 579 Menschen belegten die Wissenschaftler, dass Tiere und Menschen mit einer Neigung zur Alkoholsucht vermehrt Süßigkeiten konsumieren. Das trifft vor allem bei Männern zu. Beide Gelüste sind besonders ausgeprägt, wenn eine bestimmte Veränderung in dem Gen vorhanden ist, das für die Ausschüttung von Ghrelin zuständig ist, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin "PLoS one" berichten.
Bereits vor zwei Jahren haben die an der aktuellen Studie beteiligten schwedischen Forscher festgestellt, dass Ghrelin die Alkoholsucht fördert. Nun wurde deutlich, dass das Hormon auch bezüglich Süßigkeiten das Belohnungszentrum im Gehirn stimuliert. Diese Erkenntnis könnte dazu beitragen, wirksamere Therapien gegen Alkoholismus als auch ein überdimensionalen Verlangen nach Zucker zu entwickeln (http://dx.doi.org/10.1371/journal.pone.0018170).
Bereits vor zwei Jahren haben die an der aktuellen Studie beteiligten schwedischen Forscher festgestellt, dass Ghrelin die Alkoholsucht fördert. Nun wurde deutlich, dass das Hormon auch bezüglich Süßigkeiten das Belohnungszentrum im Gehirn stimuliert. Diese Erkenntnis könnte dazu beitragen, wirksamere Therapien gegen Alkoholismus als auch ein überdimensionalen Verlangen nach Zucker zu entwickeln (http://dx.doi.org/10.1371/journal.pone.0018170).





