Medikamenten-Tests bald per Chip möglich?
Hannover (mp).
Bevor neue Medikamente auf den Markt kommen, müssen sie über längere Zeit in unterschiedlichen Testreihen auf ihre Wirksamkeit hin untersucht und getestet werden. Das ist neben einem großen Zeitaufwand auch mit hohen Kosten verbunden. Günstiger und schneller könnte dies ein neuer Proteinchip erledigen, der von einem Forscherteam am Zentrum für Biomolekulare Wirkstoffe (BMWZ) der Universität Hannover entwickelt wurde.
Die Wissenschaftler haben Chip-Oberflächen mit Proteinen bedruckt, um effizient und materialsparend Wirkstoffe gegen Krankheiten zunächst auf Wirksamkeit und später auf Nebenwirkungen und Umweltverträglichkeit zu testen. Bislang sollen schon sehr vielversprechende erste Ergebnisse bei der Sondierung von neuen Krebswirkstoffen erzielt worden sein. Mit den neuen Chip-Testsystemen könnten aber nicht nur Krebsmedikamente, sondern auch Wirkstoffe etwa gegen Malaria, Bakterien oder Pilze getestet werden, meinen die Forscher.
Die Wissenschaftler haben Chip-Oberflächen mit Proteinen bedruckt, um effizient und materialsparend Wirkstoffe gegen Krankheiten zunächst auf Wirksamkeit und später auf Nebenwirkungen und Umweltverträglichkeit zu testen. Bislang sollen schon sehr vielversprechende erste Ergebnisse bei der Sondierung von neuen Krebswirkstoffen erzielt worden sein. Mit den neuen Chip-Testsystemen könnten aber nicht nur Krebsmedikamente, sondern auch Wirkstoffe etwa gegen Malaria, Bakterien oder Pilze getestet werden, meinen die Forscher.





