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Studie: Nervenschmerzen werden von Genen beeinflusst

Düsseldorf (mp). Wie stark und in welcher Form Nervenschmerzen empfunden werden, wird von den menschlichen Genen beeinflusst. Das haben jetzt Wissenschaftler aus ganz Deutschland, unter anderem vom Deutschen Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS) und dem Institut für Pharmakologie der Universität Kiel herausgefunden und im Fachmagazin "PLoS ONE" veröffentlicht.

Typische Symptome von Nervenschmerzen sind Brennen, Kribbeln oder Überempfindlichkeit auf Kälte oder Wärme. Ein Schmerzempfinden bei normalerweise nicht schmerzhaften Reizen kann ebenso symptomatisch sein wie die verminderte Wahrnehmung von Wärme oder Kälte. Es kann auch stellenweise zu einem Taubheitsgefühl kommen. Solche Nervenschmerzen entstehen durch eine Schädigung oder Erkrankung von Nervenfasern. Bei der Verarbeitung äußerer Kontaktreize spielen die sogenannten Transient Receptor Potential-Kanäle (TRP) eine wichtige Rolle. Ihre genetischen Varianten sind laut der Kieler Studie für die Ausprägung des Schmerzempfinden verantwortlich. Untersucht wurden dabei 371 Patienten mit neuropathischen Schmerzen und 253 gesunde Menschen.

Auch wenn die Erforschung der auf Schmerzen wirkenden Gene noch in den Kinderschuhen steckt, hoffen die Forscher aufgrund der Studienergebnisse langfristig auf eine Optimierung der Therapie neuropathischer Schmerzen (http://dx.doi.org/10.1371/journal.pone.0017387).

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mp Düsseldorf - Die menschlichen Gene haben anscheinend Einfluss auf Nervenschmerzen. Das haben Wissenschaftler aus Deutschland in einer Studie nachgewiesen und damit einen Beitrag zur Entwicklung neuer Medikamente geleistet.
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