Forschung: Effizientere Therapie gegen Hautkrebs entdeckt
Düsseldorf (mp).
Einen Ansatz für eine neue Therapie gegen Hautkrebs haben jetzt britische und schweizerische Forscher gemeinsam entdeckt. Ihnen ist es gelungen, an Mäusen durch eine Kombination von Licht und Antikörpern gewisse Formen von Krebs zu heilen, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin "British Journal of Cancer" berichten.
Dabei haben sie lichtempfindliche Moleküle mit einem Antikörper verbunden und diese gezielt zu den Tumorblutgefäßen transportieren lassen. Durch Licht aktiviert, haben die Antikörper daraufhin die Blutzufuhr des Tumors zerstört und ihn ausgehungert. Darüber hinaus hat die Behandlung das neuerliche Tumorwachstum in den folgenden 100 Tagen nach der Therapie unterdrückt. Allerdings ist für die Wirksamkeit der Therapie auch das körpereigene Immunsystems unentbehrlich. Nur wenn die natürlichen Killerzellen des Abwehrsystems vorhanden sind, ist auch der Tumor in den Versuchen der Forscher abgestorben. Sind die Zellen blockiert oder inaktiv, ist der Tumor lediglich geschrumpft , aber nicht ganz verschwunden.
Mit weiteren Versuchen wollen die Wissenschaftler der ETH Zürich und der University of Hull daher nun klären, welche Rolle das Immunsystem bei diesen Vorgängen spielt. Doch bereits jetzt haben die Forscher damit ein neues Therapieverfahren gegen Hautkrebs entwickelt, das besser wirken könnte als bisher die anderen. Allerdings ist noch einiges an Forschung erforderlich und daher wird es schätzungsweise gut vier Jahre dauern, bis diese Therapieform bei Menschen mit Hautkrebs angewendet werden kann (http://dx.doi.org/10.1038/bjc.2011.78).
Dabei haben sie lichtempfindliche Moleküle mit einem Antikörper verbunden und diese gezielt zu den Tumorblutgefäßen transportieren lassen. Durch Licht aktiviert, haben die Antikörper daraufhin die Blutzufuhr des Tumors zerstört und ihn ausgehungert. Darüber hinaus hat die Behandlung das neuerliche Tumorwachstum in den folgenden 100 Tagen nach der Therapie unterdrückt. Allerdings ist für die Wirksamkeit der Therapie auch das körpereigene Immunsystems unentbehrlich. Nur wenn die natürlichen Killerzellen des Abwehrsystems vorhanden sind, ist auch der Tumor in den Versuchen der Forscher abgestorben. Sind die Zellen blockiert oder inaktiv, ist der Tumor lediglich geschrumpft , aber nicht ganz verschwunden.
Mit weiteren Versuchen wollen die Wissenschaftler der ETH Zürich und der University of Hull daher nun klären, welche Rolle das Immunsystem bei diesen Vorgängen spielt. Doch bereits jetzt haben die Forscher damit ein neues Therapieverfahren gegen Hautkrebs entwickelt, das besser wirken könnte als bisher die anderen. Allerdings ist noch einiges an Forschung erforderlich und daher wird es schätzungsweise gut vier Jahre dauern, bis diese Therapieform bei Menschen mit Hautkrebs angewendet werden kann (http://dx.doi.org/10.1038/bjc.2011.78).





