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Zahnarztphobie - die Angst beherrschen lernen

Düsseldorf (mp). Angststörungen gehören zu den psychischen Problemen, die immer mehr an Bedeutung zunehmen. Besonders stark verbreitet ist die Angst vor einer zahnärztlichen Behandlung. Und das nicht nur, wenn ein unangenehmer Eingriff ansteht, sondern selbst vor harmlosen Routinekontrollen. Die Angst oder Phobie kann soweit gehen, dass man selbst eine für viele Menschen als angenehm empfundene professionelle Zahnreinigung panisch vermeidet. Und wenn sich ein Zahn schmerzhaft meldet, ist selbst einem Zahnarzt-Phobiker klar, dass ein Abwarten die falsche Strategie ist. Er traut sich jedoch trotzdem erst dann in die Praxis oder Klinik, wenn die Schmerzen stärker als die Angst geworden sind.

Dies muss aber nicht sein, sagt die Zahnärztin Diana Svoboda, Leiterin der diPura Fachklinik für Ästhetische Zahnheilkunde in Essen. Sie hat sich unter anderem auf die Behandlung von Angstpatienten spezialisiert. "Patienten dürfen sich nicht scheuen, ganz offen über ihre Angst zu sprechen. Ein ausführliches Gespräch und eine präzise Aufklärung des Patienten bereits im Vorfeld der zahnmedizinischen Behandlung helfen, die ganz individuellen Ängste des Patienten abzubauen", so Diana Svoboda.

Reicht dies nicht aus, können Entspannungstechniken und ein speziell auf Angstpatienten ausgerichtetes Behandlungskonzept die Anspannung lösen. Dazu kommt eine angenehme Lokalanästhesie mit Hilfe des Betäubungsroboters "The Wand", der schmerzfrei und ohne die klassische Spritze das Betäubungsmittel in das Zahnfleisch einbringt. Zudem werden in der Fachklinik neue Lasersysteme eingesetzt, die zu einem großen Teil mit Wassermolekülen am Zahn arbeiten. Damit kann völlig berührungslos und schmerzfrei Karies aus dem Zahn gelöst werden. Dabei entfällt auch das schrille Bohrgeräusch, das allein schon eine Gänsehaut verursacht. Auf Wunsch kann man stattdessen seine Lieblings-CD hören oder einen Film auf DVD ansehen. Ganz ängstliche Patienten haben auch die Möglichkeit, die Behandlung zu "verschlafen", wenn sie sich im Dämmerschlaf oder unter Vollnarkose behandeln lassen (www.dipura.de, Tel.: 0201/74718-0).

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Foto: diPura/mp
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