Veränderungen im Gehirn erhöhen Sturzgefahr im Alter
Mannheim (mp).
Menschen mit schwerwiegenden Veränderungen der weißen Gehirnsubstanz haben im Alter ein höheres Risiko für Gang- und Gleichgewichtsstörungen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern des Mannheimer Universitätsklinikums und elf weiterer Forschungszentren mit 639 Teilnehmern im Alter zwischen 65 und 84 Jahren.
Die weiße Gehirnsubstanz befindet sich im Innern des Großhirns; in ihr verlaufen faserartige Fortsätze von Nervenzellen, die Teile des Großhirns mit anderen Teilen des Nervensystems verbinden. In der Untersuchung zeigten sich bei 284 Personen lediglich leichte Veränderungen der Gehirnsubstanz. Bei 195 Teilnehmern waren sie mäßig, bei 158 Menschen auffallend stark ausgeprägt. In der letzteren Gruppe war die Wahrscheinlichkeit für Stürze und für eine Beeinträchtigung des Gehens sowie der Balance im Vergleich zu den leicht Betroffenen doppelt so hoch.
Probleme bei der Fortbewegung und damit verbundene Unfälle sind im Alter häufig die Ursache für Behinderungen und Bettlägerigkeit. Wenn die ersten Anzeichen für mögliche Schwierigkeiten frühzeitig erkannt werden, kann dieser Gefahr gezielt vorgebeugt werden. Um die Lebensqualität nachhaltig zu erhalten, empfehlen die Forscher älteren Menschen vor allem regelmäßige körperliche Bewegung in Form von längeren Spaziergängen und gymnastischen Übungen. Da noch nicht geklärt ist, ob eine unbehandelte Bluthochdruckerkrankung mit der Veränderung der weißen Gehirnsubstanz zusammenhängt, halten die Wissenschaftler ab einem Alter von 50 Jahren zudem regelmäßige Kontrollen des Blutdrucks für wichtig.
Die weiße Gehirnsubstanz befindet sich im Innern des Großhirns; in ihr verlaufen faserartige Fortsätze von Nervenzellen, die Teile des Großhirns mit anderen Teilen des Nervensystems verbinden. In der Untersuchung zeigten sich bei 284 Personen lediglich leichte Veränderungen der Gehirnsubstanz. Bei 195 Teilnehmern waren sie mäßig, bei 158 Menschen auffallend stark ausgeprägt. In der letzteren Gruppe war die Wahrscheinlichkeit für Stürze und für eine Beeinträchtigung des Gehens sowie der Balance im Vergleich zu den leicht Betroffenen doppelt so hoch.
Probleme bei der Fortbewegung und damit verbundene Unfälle sind im Alter häufig die Ursache für Behinderungen und Bettlägerigkeit. Wenn die ersten Anzeichen für mögliche Schwierigkeiten frühzeitig erkannt werden, kann dieser Gefahr gezielt vorgebeugt werden. Um die Lebensqualität nachhaltig zu erhalten, empfehlen die Forscher älteren Menschen vor allem regelmäßige körperliche Bewegung in Form von längeren Spaziergängen und gymnastischen Übungen. Da noch nicht geklärt ist, ob eine unbehandelte Bluthochdruckerkrankung mit der Veränderung der weißen Gehirnsubstanz zusammenhängt, halten die Wissenschaftler ab einem Alter von 50 Jahren zudem regelmäßige Kontrollen des Blutdrucks für wichtig.





