Flugreisen häufig Ursache für Lungenembolie
Berlin (mp).
Lungenembolien als Folge einer Flugreise kommen häufiger vor als aus anderen Gründen. Der Verschluss der Lungenarterie kann auch infolge von Gerinnungsstörungen, Krebs, Schwangerschaft oder dauerhafter Bettlägerigkeit auftreten. Eine Lungenembolie ist lebensbedrohlich und muss sofort behandelt werden.
Gemessen an der Zahl aller Passagiere sind Lungenembolien bei Flugreisen zwar relativ selten. Doch bei Flügen von mehr als 5 000 Kilometern ist das Risiko laut der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie unter Berufung auf eine Studie von Dr. Ralf Lehmann etwa 20 Mal höher als bei kürzeren Flügen. Lehmann hat 257 Krankengeschichten von Patienten mit akuter Lungenarterienembolie untersucht. Demnach verlaufen Lungenembolien als Folge einer Flugreise gefährlicher als Embolien mit anderer Ursache. Es muss intensiver beatmet und häufiger reanimiert werden als in anderen Fällen. Dafür ist die Langzeitprognose nach der Entlassung für diese Patienten deutlich besser als nach einem Lungenarterienverschluss wegen anderer Ursachen.
Flugpassagiere können einer Lungenembolie vorbeugen, indem sie sich während des Fluges möglichst viel bewegen. Zu vermeiden ist zu langes verkrampftes Sitzen, besonders in der engen Economy Class. Daher raten Experten von der Einnahme von Schlaftabletten oder starkem Alkoholkonsum ab, damit nicht zu lange geschlafen und sich deshalb kaum bewegt wird. Regelmäßiger Wechsel der Körperposition, häufiges Aufstehen und Herumgehen und das Tragen elastischer Stützstrümpfe gelten als sinnvoll.
Gemessen an der Zahl aller Passagiere sind Lungenembolien bei Flugreisen zwar relativ selten. Doch bei Flügen von mehr als 5 000 Kilometern ist das Risiko laut der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie unter Berufung auf eine Studie von Dr. Ralf Lehmann etwa 20 Mal höher als bei kürzeren Flügen. Lehmann hat 257 Krankengeschichten von Patienten mit akuter Lungenarterienembolie untersucht. Demnach verlaufen Lungenembolien als Folge einer Flugreise gefährlicher als Embolien mit anderer Ursache. Es muss intensiver beatmet und häufiger reanimiert werden als in anderen Fällen. Dafür ist die Langzeitprognose nach der Entlassung für diese Patienten deutlich besser als nach einem Lungenarterienverschluss wegen anderer Ursachen.
Flugpassagiere können einer Lungenembolie vorbeugen, indem sie sich während des Fluges möglichst viel bewegen. Zu vermeiden ist zu langes verkrampftes Sitzen, besonders in der engen Economy Class. Daher raten Experten von der Einnahme von Schlaftabletten oder starkem Alkoholkonsum ab, damit nicht zu lange geschlafen und sich deshalb kaum bewegt wird. Regelmäßiger Wechsel der Körperposition, häufiges Aufstehen und Herumgehen und das Tragen elastischer Stützstrümpfe gelten als sinnvoll.





