Glaube hat medizinische Wirkung
Düsseldorf (mp).
Nach der ärztlichen Diagnose einer schweren Krankheit verlieren viele Patienten den Lebensmut. Oftmals verdrängen sie die Erkrankung und Unverständnis regiert, weshalb ausgerechnet sie betroffen sind. Der Glaube kann in solch schweren Zeiten neuen Mut verleihen.
Bei der Genesung spielt die Psyche häufig eine große Rolle. Deshalb hat der Glaube an Gott laut Psychologin Dr. Anja Mehnert vom Universitätsklinikum Eppendorf für etliche Patienten eine herausragende Wirkung. Sie fühlen sich geborgen und verlieren ihre Ängste, da sie davon ausgehen, dass sie jemand auf ihrem Weg begleitet. Denn sich im Stillen Gott zuzuwenden und auch mit den Krankenhausseelsorgern über alles sprechen zu können, gibt vielen kranken Gläubigen inneren Halt. Dadurch kann die Erkrankung vielfach in einen Sinnzusammenhang gestellt, aktiv verarbeitet und bewältigt werden. Eine Studie aus dem Jahre 2002 belegt laut "Apotheken Rundschau", dass bereits rund ein Drittel der US-Amerikaner auf die Heilkraft des Gebets vertraut.
Familie, Freunde und Bekannte sind eine ähnlich große mentale Stütze. Ihr Beistand ist sogar noch greifbarer. Sie kennen den Charakter des Betroffenen, wissen, was ihn beschäftigt, und lassen die Krankheit vermeintlich noch besser bewältigen. Auch klärende Gespräche mit Krankenschwestern und Ärzten bringen den Patienten vielfach Entlastung, wobei sie meist jedoch distanziert und terminlich kurzangebunden bleiben. All diese Gespräche können dabei helfen, dass der Betroffene selbst an eine Heilung glaubt oder zumindest eine positive Sicht in die Zukunft aufbauen kann.
Körperliche Heilungsvorteile durch den Glauben sind dagegen umstritten. Wissenschaftliche Studien ergeben häufig widersprüchliche Ergebnisse. Theologen argumentieren jedoch, dass der Glaube und seine Auswirkungen nicht messbar seien.
Bei der Genesung spielt die Psyche häufig eine große Rolle. Deshalb hat der Glaube an Gott laut Psychologin Dr. Anja Mehnert vom Universitätsklinikum Eppendorf für etliche Patienten eine herausragende Wirkung. Sie fühlen sich geborgen und verlieren ihre Ängste, da sie davon ausgehen, dass sie jemand auf ihrem Weg begleitet. Denn sich im Stillen Gott zuzuwenden und auch mit den Krankenhausseelsorgern über alles sprechen zu können, gibt vielen kranken Gläubigen inneren Halt. Dadurch kann die Erkrankung vielfach in einen Sinnzusammenhang gestellt, aktiv verarbeitet und bewältigt werden. Eine Studie aus dem Jahre 2002 belegt laut "Apotheken Rundschau", dass bereits rund ein Drittel der US-Amerikaner auf die Heilkraft des Gebets vertraut.
Familie, Freunde und Bekannte sind eine ähnlich große mentale Stütze. Ihr Beistand ist sogar noch greifbarer. Sie kennen den Charakter des Betroffenen, wissen, was ihn beschäftigt, und lassen die Krankheit vermeintlich noch besser bewältigen. Auch klärende Gespräche mit Krankenschwestern und Ärzten bringen den Patienten vielfach Entlastung, wobei sie meist jedoch distanziert und terminlich kurzangebunden bleiben. All diese Gespräche können dabei helfen, dass der Betroffene selbst an eine Heilung glaubt oder zumindest eine positive Sicht in die Zukunft aufbauen kann.
Körperliche Heilungsvorteile durch den Glauben sind dagegen umstritten. Wissenschaftliche Studien ergeben häufig widersprüchliche Ergebnisse. Theologen argumentieren jedoch, dass der Glaube und seine Auswirkungen nicht messbar seien.





