Virtuelle Realitäten als Hilfe bei der Suchtbekämpfung
London (mp).
Virtuelle Realitäten könnten Alkohol- und Drogen-Abhängigen in Zukunft bei der Suchttherapie helfen. Erste Hinweise darauf hat eine Studie von Wissenschaftlern der University of Houston gegeben. In der Untersuchung von Professor Patrick Bordnick hat sich gezeigt, dass eine virtuelle Umgebung den Patienten eine Art sicheren Hafen bietet. In diesem geschützten Raum können sie üben, "nein" zu sagen, wenn ihnen Alkohol oder Drogen angeboten werden.
Bei der Studie wurden die Reaktionen von 40 alkoholabhängigen Teilnehmern überprüft, die sich zu diesem Zeitpunkt nicht in Behandlung befanden. Ihnen wurden mit Hilfe eines Helms mit einem speziellen Display 18 Minuten lang virtuelle erzeugte, realistisch wirkende Szenen in verschiedenen Umgebungen vorgespielt, beispielsweise eine Bar mit trinkenden Gästen, eine private Party oder ein Laden, in dem auch Zigaretten und Alkohol verkauft wurden. In jede Umgebung wurde laut Magazin "Vnunet.com" zudem das Lieblingsgetränk der Teilnehmer eingebaut. Zusätzlich wurden Duftstoffe versprüht, die die Realität der Szenen erhöhen sollten, wie Zigarettenrauch oder das Aroma von alkoholischen Getränken. Während des Experiments mussten die Teilnehmer ihr eigenes Verlangen und ihre Aufmerksamkeit für den Alkohol in den einzelnen Szenen über eine spezielle Konsole dokumentieren.
Es zeigte sich, dass die virtuellen Umgebungen für die Probanden real genug waren, um ihr Verlangen nach den zu vermeidenden Stoffen zu verstärken. Die Forscher hoffen jetzt, Bewältigungsstrategien entwickeln und in den verschiedenen virtuellen Umgebungen testen zu können, damit sie anschließend auch im realen Leben zur Anwendung kommen können.
Bei der Studie wurden die Reaktionen von 40 alkoholabhängigen Teilnehmern überprüft, die sich zu diesem Zeitpunkt nicht in Behandlung befanden. Ihnen wurden mit Hilfe eines Helms mit einem speziellen Display 18 Minuten lang virtuelle erzeugte, realistisch wirkende Szenen in verschiedenen Umgebungen vorgespielt, beispielsweise eine Bar mit trinkenden Gästen, eine private Party oder ein Laden, in dem auch Zigaretten und Alkohol verkauft wurden. In jede Umgebung wurde laut Magazin "Vnunet.com" zudem das Lieblingsgetränk der Teilnehmer eingebaut. Zusätzlich wurden Duftstoffe versprüht, die die Realität der Szenen erhöhen sollten, wie Zigarettenrauch oder das Aroma von alkoholischen Getränken. Während des Experiments mussten die Teilnehmer ihr eigenes Verlangen und ihre Aufmerksamkeit für den Alkohol in den einzelnen Szenen über eine spezielle Konsole dokumentieren.
Es zeigte sich, dass die virtuellen Umgebungen für die Probanden real genug waren, um ihr Verlangen nach den zu vermeidenden Stoffen zu verstärken. Die Forscher hoffen jetzt, Bewältigungsstrategien entwickeln und in den verschiedenen virtuellen Umgebungen testen zu können, damit sie anschließend auch im realen Leben zur Anwendung kommen können.





