Zahnimplantat in einer Stunde möglich
Düsseldorf (mp).
Beim Zahnersatz wählen Patienten zunehmend Implantate. Sie reichen nicht nur optisch nah an einen natürlichen Zahn heran, sondern beeinflussen im Vergleich zu den Dritten Zähnen auch nicht die Kau- und Sprechweise des Menschen. Außerdem können mit Implantaten sowohl einzelne Lücken in der Zahnreihe geschlossen als auch ein ganzes Gebiss ersetzt werden. Von der Anfertigung der Implantate bis zum Einbringen in den Kiefer vergehen jedoch meist mehrere Tage. An der Klinik am Schloss in Sigmaringen sollen die Kunstzähne jedoch innerhalb einer Stunde eingesetzt werden können. Möglich ist dies mit einem von Dr. Werner Hotz, dem Ärztlichen Leiter der Klinik, weiterentwickelten schablonengeführten und computernavigierten Implantationssystem im Bereich der Zahnprothetik.
Zudem ist das Verfahren nicht nur schnell, sondern auch schonend, da es ohne den Einsatz von Skalpell und Naht auskommt: Das Sofortimplantat ist mit einem selbstschneidenden Gewinde versehenen, so dass der Eingriff ohne die sonst übliche Öffnung der Schleimhaut in schnittfreier Schlüsselloch-Chirurgie erfolgen kann. Auch das Aufsetzen eines Provisoriums nach Einbringung der künstlichen Zahnwurzel entfällt, da auf das Implantat eine Brücke aufgebracht wird. Fehlen einem Patienten beispielsweise alle Zähne im Unterkiefer werden bis zu vier Implantate mit Verschraubung eingesetzt und darauf eine Brücke mit allen Unterkieferzähnen.
Die verwendete Brücke ist besonders stabil, da sie im Kern aus Metall besteht und mit Composit beschichtet ist. Diese Stabilität ermöglicht eine Entlastung der frisch gesetzten Zahnimplantate, da sie den Druck von ihnen nimmt. Dadurch soll der Patient seinen neuen Zähne unmittelbar nach der Operation funktionell belasten können. Im Vergleich zu herkömmlichen Implantaten ist nach Klinikangaben die Gefahr einer Infektion minimal. Allerdings erfordert auch die schnelle Methode genug gesunden Kieferknochen. Ist dieser nicht vorhanden, muss er erst aufgebaut werden, um die Implantate einbetten zu können. Und da ist natürlich in einer Stunde nicht zu schaffen, es sind dann mehrere Sitzungen erforderlich (www.klinik-am-schloss.de).
Zudem ist das Verfahren nicht nur schnell, sondern auch schonend, da es ohne den Einsatz von Skalpell und Naht auskommt: Das Sofortimplantat ist mit einem selbstschneidenden Gewinde versehenen, so dass der Eingriff ohne die sonst übliche Öffnung der Schleimhaut in schnittfreier Schlüsselloch-Chirurgie erfolgen kann. Auch das Aufsetzen eines Provisoriums nach Einbringung der künstlichen Zahnwurzel entfällt, da auf das Implantat eine Brücke aufgebracht wird. Fehlen einem Patienten beispielsweise alle Zähne im Unterkiefer werden bis zu vier Implantate mit Verschraubung eingesetzt und darauf eine Brücke mit allen Unterkieferzähnen.
Die verwendete Brücke ist besonders stabil, da sie im Kern aus Metall besteht und mit Composit beschichtet ist. Diese Stabilität ermöglicht eine Entlastung der frisch gesetzten Zahnimplantate, da sie den Druck von ihnen nimmt. Dadurch soll der Patient seinen neuen Zähne unmittelbar nach der Operation funktionell belasten können. Im Vergleich zu herkömmlichen Implantaten ist nach Klinikangaben die Gefahr einer Infektion minimal. Allerdings erfordert auch die schnelle Methode genug gesunden Kieferknochen. Ist dieser nicht vorhanden, muss er erst aufgebaut werden, um die Implantate einbetten zu können. Und da ist natürlich in einer Stunde nicht zu schaffen, es sind dann mehrere Sitzungen erforderlich (www.klinik-am-schloss.de).





