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Vitamin C reduziert Krebswachstum

London/Großbritannien (mp). Vitamin C könnte das Krebswachstum verringern. Zu diesem Ergebnis kommen jetzt US-amerikanische Forscher laut der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences". Wie ein Test mit Mäusen gezeigt hat, halbiert Vitamin C in hoher Dosierung gespritzt die Größe von Gehirn-, Eierstock-, und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Damit könnten auch Menschen mit Tumorerkrankungen künftig behandelt werden.

In dem Test wurden menschliche Krebszellen in Mäuse mit schwachem Immunsystem injiziert, wodurch sich die Krankheit schnell ausbreitete und Tumore wuchsen. Nach der Verabreichung der Vitamin-C-Spritze gingen laut "BBC" die Größe und das Gewicht der Tumore um 41 bis 53 Prozent zurück. Außerdem wurde eine Streuung des Krebses in andere Körperregionen und Organe verhindert.

Die Forscher gehen von einer Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den Menschen aus, weitere Versuche und Testreihen sind jedoch notwendig. Die nötige Vitamin-Dosierung ist hoch: Bis zu vier Gramm pro Kilogramm Körpergewicht sind für einen Erfolg erforderlich. Dieser lässt sich nicht mit der Einnahme von Diät- oder Vitaminergänzungsmitteln erreichen, da von der oral eingenommenen Substanz nur eine gewisse Menge vom Körper aufgenommen wird.

Auch andere Untersuchungen lassen auf den Erfolg von einer Vitamin-C-Behandlung schließen. Wissenschaftler der US-amerikanischen National Institutes of Health in Maryland konnten mit Hilfe der Substanz Krebszellen in Labortests abtöten. Das britische Cancer Research UK hegt jedoch Zweifel: Denn Forschungen im Labor und mit Tieren seien Frühstadien und noch lange kein Beweis für den tatsächlichen Erfolg von Vitamin C zur Behandlung von Krebs. Andere Studien hätten beispielsweise ergeben, dass die Vitaminbehandlung die Arbeit klassischer Therapiemethoden behindert.

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