Mediziner testen Impfung gegen Bluthockdruck
Neu-Isenburg (mp).
An Bluthochdruck leiden in Deutschland Millionen von Menschen. Das könnte vielleicht bald vorbei sein: Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) testen momentan in einer Studie unter Leitung von Dr. Jan Menne den Erfolg einer Impfung gegen die Beschwerden. Dabei wird ein Präparat des Schweizer Biotechnologie-Unternehmens Cytos überprüft, das die Bildung von Antikörpern gegen Proteine fördert, die den Blutdruck erhöhen.
Der Impfstoff ist an der MMH und an anderen deutschen Kliniken bereits eingesetzt worden, allerdings in geringerer Dosierung. Die Wirkung der Spritzen ließ deshalb nach einigen Monaten nach. In der neuen Untersuchung erhalten 80 Patienten aus der ganzen Bundesrepublik nun eine höhere Dosis des Mittels. Innerhalb von fünf Wochen bekommen sie insgesamt zwölfmal eine Impfung mit dem Präparat verabreicht. Die Betroffenen leiden laut "Ärzte Zeitung" alle unter einem leichten oder mittelschweren Bluthochdruck und sind ansonsten gesund. Die Nebenwirkungen der Behandlung sollen bisher gering sein. Wie sich die Langzeit-Impfung auswirkt, steht aber frühestens Ende 2009 fest. Sollten die Tests erfolgreich verlaufen, könnten noch einmal mindestens zwei bis drei Jahre vergehen, bis das Mittel generell eingesetzt werden kann.
Der Impfstoff ist an der MMH und an anderen deutschen Kliniken bereits eingesetzt worden, allerdings in geringerer Dosierung. Die Wirkung der Spritzen ließ deshalb nach einigen Monaten nach. In der neuen Untersuchung erhalten 80 Patienten aus der ganzen Bundesrepublik nun eine höhere Dosis des Mittels. Innerhalb von fünf Wochen bekommen sie insgesamt zwölfmal eine Impfung mit dem Präparat verabreicht. Die Betroffenen leiden laut "Ärzte Zeitung" alle unter einem leichten oder mittelschweren Bluthochdruck und sind ansonsten gesund. Die Nebenwirkungen der Behandlung sollen bisher gering sein. Wie sich die Langzeit-Impfung auswirkt, steht aber frühestens Ende 2009 fest. Sollten die Tests erfolgreich verlaufen, könnten noch einmal mindestens zwei bis drei Jahre vergehen, bis das Mittel generell eingesetzt werden kann.





