Wiener Krankenhäuser verbieten Crocs
Düsseldorf (mp).
Die zurzeit modernen Kunststoff-Schlappen werden auch gern von Pflegepersonal getragen. Da die sogenannte Crocs aber antistatisch sind, sind sie nun in den Operationssälen und Intensivstationen von 13 Wiener Krankehäusern verboten worden. Die pantoffelähnlichen Schuhe sollen laut eines Berichtes der österreichischen Tageszeitung "Kurier" durch ihre antistatische Art einen Schock im Herzen auslösen, Röntgenfilme verblitzen, EDV-Geräte beschädigen oder gar Explosionen auslösen können. Zu entsprechenden Zwischenfällen sei es aber noch nicht gekommen. Das Verbot ist eine Vorsorgemaßnahme, mit der der Wiener Krankenanstaltenverbund auf ein Gutachten des TÜV Austria reagiert.
Die Hamburger Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege weist darauf hin, dass die beliebten Schuhe neben der antistatischen Gefahr auch ein Risiko für den Träger bergen. So bieten die Schlappen dem Fuß wenig Halt, der aber besonders im Pflegeberuf wichtig sei. Außerdem fehlten eine Fersenkappe und eine ausreichende Dämpfung. Der Schuh könne sich daher dem Fuß nicht richtig anpassen.
Die Hamburger Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege weist darauf hin, dass die beliebten Schuhe neben der antistatischen Gefahr auch ein Risiko für den Träger bergen. So bieten die Schlappen dem Fuß wenig Halt, der aber besonders im Pflegeberuf wichtig sei. Außerdem fehlten eine Fersenkappe und eine ausreichende Dämpfung. Der Schuh könne sich daher dem Fuß nicht richtig anpassen.





