Soziales Umfeld in Pflege mit einbeziehen
Jena (mp).
Zur Versorgung von Pflegebedürftigen gehört mehr als eine gute medizinische Behandlung und die körperliche Pflege. Da jeder Mensch auch psychologische, soziale und spirituelle Bedürfnisse hat, ist die Auswirkung einer entsprechenden Bedürfnisbefriedigung auf Erkrankung und Wohlbefinden nicht zu unterschätzen und daher auch im Pflegefall nicht zu vernachlässigen.
Es kann also pflegebedürftigen Menschen sehr helfen, wenn das soziale Umfeld in die Pflege mit einbezogen wird. Nach Meinung der Professorin Marie-Luise Friedemann vom College of Nursing and Health Science im US-amerikanischen Miami müssen Menschen in Pflegeberufen neben den Ursachen der Krankheit auch ihre Auswirkungen auf die Person und deren soziale Beziehungen berücksichtigen.
Bisher werden in Deutschland solche Faktoren nur selten in die Pflege mit einbezogen. Die "Theorie des systemischen Gleichgewichts" von Friedemann könnte als Instrument betrachtet werden, um das Umfeld Pflegebedürftiger in die Pflege zu integrieren und die psychologischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse der Kranken zu befriedigen. Die Umsetzung der Theorie in die Praxis ist laut der Expertin allerdings nicht leicht. Wie das gehen kann, will die Schweizerin und Wahlamerikanerin auf dem Thüringer Pflegetag (12. und 13. September) in Jena in einem Vortrag erläutern (www.thueringer-pflegetag.de).
Es kann also pflegebedürftigen Menschen sehr helfen, wenn das soziale Umfeld in die Pflege mit einbezogen wird. Nach Meinung der Professorin Marie-Luise Friedemann vom College of Nursing and Health Science im US-amerikanischen Miami müssen Menschen in Pflegeberufen neben den Ursachen der Krankheit auch ihre Auswirkungen auf die Person und deren soziale Beziehungen berücksichtigen.
Bisher werden in Deutschland solche Faktoren nur selten in die Pflege mit einbezogen. Die "Theorie des systemischen Gleichgewichts" von Friedemann könnte als Instrument betrachtet werden, um das Umfeld Pflegebedürftiger in die Pflege zu integrieren und die psychologischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse der Kranken zu befriedigen. Die Umsetzung der Theorie in die Praxis ist laut der Expertin allerdings nicht leicht. Wie das gehen kann, will die Schweizerin und Wahlamerikanerin auf dem Thüringer Pflegetag (12. und 13. September) in Jena in einem Vortrag erläutern (www.thueringer-pflegetag.de).





