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FSME/RSSE


Die FSME/RSSE- Impfung wird nur aus besonderem Anlass empfohlen

Risiko der Erkrankung:


In Gegenden mit erhöhtem Vorkommen der Erkrankung trägt jede 100ste bis 1.000ste Zecke das FSME-Virus. Die Erkrankung verläuft bei 60-70 % ohne Symptome, bei 10 % treten zum Teil schwere Formen der Hirnentzündung auf, die zu bleibenden Schäden führen können.

Art der Impfung:


Tot-Impfstoff

Schutzwirkung durch die Impfung:


Über 95%, Auffrischung nach 3-5 Jahren. Die FSME-Impfung schützt auch vor RSSE.

Nebenwirkungen:


Selten und sehr selten schwer verlaufend, oft bedingt durch allergische Reaktionen, u.a. durch Überempfindlichkeit gegen Hilfsstoffe.

Falsche Anwendung:


Impfung akut erkrankter Personen und Kinder unter 4 Jahren

Anmerkung:


Die Impfung ist nur bei Wanderungen in Gebieten mit erhöhtem Vorkommen notwendig.

Wichtiger noch als die Impfung sind Vorsichtsmaßregeln wie die Vermeidung des Aufenthaltes im Unterholz, das Tragen geschlossener Kleidung und ggf. das Auftragen von Insektenabwehrmitteln.
Der Körper sollte nach Wanderungen auf Zecken abgesucht werden. Eine Zecke sollte mittels einer Zeckenzange ohne Druck auf den Hinterleib gerade aus der Haut herausgezogen werden. Nie Nagellack, Klebstoff oder Öl zur Zeckenentfernung verwenden. Durch Zecken wird auch eine andere (behandelbare) Erkrankung, die Borelliose (Erythema migrans) übertragen, vor der die FSME-Impfung nicht schützt.
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