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Malaria-Prophylaxe



Die Medikamenteninformation beschränkt sich auf eine grobe Orientierung. Zur Auswahl von Vorbeugungsmedikamenten ist in jedem Fall eine ärztliche Beratung erforderlich.

Die Mitnahme von Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung (Stand-by-Therapie) bei Malariaverdacht wird vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin empfohlen, wenn das Risiko von Nebenwirkungen einer kontinuierlichen Prophylaxe höher eingeschätzt wird als das Risiko, an einer Malaria zu erkranken.

Bei jedem Verdacht einer Malariaerkrankung sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. In den meisten tropischen Ländern ist dies für europäische Reisende bei entsprechender vorheriger Erkundigung über das örtliche Gesundheitssystem ohne größere Schwierigkeiten möglich. Nur wenn ein Arztbesuch ausgeschlossen ist, könnte eine Selbsttherapie möglicherweise sinnvoll sein.
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