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Verletzungen durch Landtiere



Skorpione



Diese nachtaktiven Tiere findet man in tropischen und subtropischen Regionen, sowie im Mittelmeerraum. Tagsüber verstecken sie sich im Allgemeinen unter Steinen, Blättern oder im Sand.

Die meisten Skorpionstiche sind für den Menschen eher ungefährlich, die Stichreaktion ähnelt der eines Wespen- oder Bienenstichs. Bei giftigeren Skorpionarten kann es außer zu starken Schmerzen und Taubheit des betroffenen Körperteils auch zu Luftnot, Herzrasen und Muskelkrämpfen kommen. Kleine Kinder sind dann besonders gefährdet.

Behandlung:
  • Ruhe Bewahren: Beruhigung des Betroffenen
  • Ruhigstellung des Körperteils
  • Kühlen der Einstichstelle
  • Gabe von Antihistaminika (z. B. Fenistil)
  • ggf. Schmerztabletten
  • Vorstellung beim Arzt!

Spinnen



Auch wenn fast alle Spinnenarten giftig sind, können eigentlich nur Vogelspinnen, schwarze Witwen, Bananenspinnen und Taranteln für den Menschen gefährlich werden. Für die Behandlung gelten die selben Regeln wie bei Skorpionstichen. Wenn möglich, sollte man nach einem Bisskontakt sofort ein Krankenhaus aufsuchen. Grundsätzlich existieren Gegengifte (Antisera) für die hochgiftigen Spinnenarten.

Bienen, Wespen, Ameisen



Die Gefährdung durch den Stich oder Biss dieser Insekten begründet sich selten auf deren Giftwirkung selbst, sondern in der Mehrzahl aller Fälle auf eine Überreaktion des Abwehrsystems des Opfers (Allergie).

Daher sollten sich Reisende mit bekannter Neigung zu schweren allergischen Reaktionen, im Vorfeld der Reise mit Ihrem Allergiearzt besprechen und sich mit einem entsprechendem Notfallset ausrüsten.
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